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MUSIK RETTET trotz schweren Beschuss

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MUSIK RETTET trotz schweren Beschuss

29 Januar – 4 Februar 1027

Bericht zum reinhören HIER

Die letzte MUSIK RETTET Reise verlief anders als geplant, denn sie fiel auf den Zeitpunkt der jüngsten Eskalation.

Über die Eindrücke und das Leben inmitten des Krieges HIER

Konzerte und Workshops, die in Awdijiwka geplant waren, konnten durch die Beschüsse, wochenlangen Stromausfall und fehlende Telefonverbindung teilweise nicht stattfinden. Die Stadt litt in dieser Woche extrem, Wohnviertel wurden unter anderem mit Grad-Raketen beschossen, es gab viele Zerstörungen und Opfer unter Zivilisten.

 

Trotz allem blieb Marina die ganze Woche fast durchgehend in der Stadt. Anstelle großer Veranstaltungen gab es gemütliche Hauskonzerte bei Kerzenlicht (denn es gab eine Woche lang keinen Strom). 

Durch Musik und Spiele konnte sie Kinder und Familien trösten und ablenken. Musik half, die Zeit der Beschüsse zu überbrücken und die Angst zu vergessen.

 

Am 31. Januar machte Marina einen kurzen Abstecher nach Marjinka (eine weitere Frontstadt, die durch den Krieg sehr leiden musste). Dort ging es in dieser Zeit vergleichsweise ruhig zu, nur nachts fiel wegen Beschuss mehrmals der Strom aus.

In Marjinka gab es ein Konzert in der Schule, Marina sprach mit den Kindern über Musik, ließ sie zu Musikstücken zeichnen.

 

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In Marjinka lernte sie einheimische Aktivisten kennen und besuchte das Kulturzentrum. Dieses Kulturzentrum wurde zum seelischen Asyl vieler Kinder und Jugendlichen.

 

Trotz andauernder Eskalation kehrte Marina nach Awdijiwka zurück.

– Die Leute warten, ich habe es ihnen versprochen. Wenn nichts anders übrig bleibt, spiele ich für sie in Bombenkellern. –

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Das geplante Schattentheater-Projekt konnte leider nicht durchgeführt werden, aber es wurde schon mal vorgeprobt. 

 

In dieser Woche hatte Marina die Gelegenheit, ein genaues Bild über die humanitäre Lage zu machen und stellte auch viel Positives fest. Trotz Ernst der Lage wurde eine humanitäre Katastrophe verhindert. An Lebensmittel, Wärmedecken und Hygieneartikel hat es nicht gefehlt. Die ukrainischen Freiwilligen, internationale Hilfsorganisationen und nicht zuletzt die Lokalverwaltung reagierten schnell und arbeiteten effizient. Woran es weiterhin fehlt, sind Schul-, Schreib- und Bastelwaren, Entwicklungsspiele, Musikinstrumente und Zubehör. Dies sind Artikel, die zur Bildung und Weiterentwicklung extrem wichtig sind. 

 

In der Musikschule Awdijiwka übergab Marina die Spende vom Berliner Geigenbau Atelier Kogge & Gateau – eine große Packung von Geigen-, Bratschen- und Cellosaiten, Seitenhalter, Stege und einen Violinbogen. Die Leiterin und alle Lehrer der Musikschule bedanken sich ganz herzlich für diese Spende.

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Unsererseits bedanken wir uns bei der Musikschule!

– Alle fragen mich, wieso ich nicht wegfahre. Aber wie kann ich es? Ich kann doch nicht die Schüler alleine lassen! Sie und ihre Eltern wollen weiter Musikunterricht haben. Man darf es ihnen nicht wegnehmen, sie brauchen es. Den Kindern geht es besser dabei! – sagte Oksana, Geigenlehrerin und Leiterin des Schulorchesters.

In diesen harten Zeiten hat sich die Schule – genau wie wir – zu Aufgabe gemacht, mit Musik zu retten. Und durch ihren Einsatz schaffen die Lehrer, Kinder und ihre Familien zu trösten und zu ermutigen.

 

Fotos: Anastasia Magazova

Fotobericht folgt in Kürze

 

 

 

 


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