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MUSIK RETTET Sommercamp’18 in Bildern

In diesem Sommer konnten wir dank Ihrer Unterstützung 34 Kindern und Jugendlichen aus dem ukrainischen Kriegsgebiet wunderschöne Ferien schenken.

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Auf dem Programm standen Kunst-, Musik-, Tanz- und Fotoworkshops, Ausflüge nach Berlin, Werder, Potsdam und Filmpark Babelsberg, Grillabende mit Gästen aus Berlin. Auch unsere Kids konnten sich in der Rolle der Mentoren ausprobieren.

Ausführliche Berichte kommen in Kürze. Hier erstmal tolle Eindrücke und wunderschöne Erinnerungen in Fotos und Videos.

MUSIK RETTET’18 Juni Fotos HIER

MUSIK RETTET’18 Juli Fotos HIER

Fotosessions HIER

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Mehr Videos HIER

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Herzlichen Dank an alle unsere Freiwilligen Mentoren und Betreuer.

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Herzlichen Dank an das KiEZ Inselparadies Petzow und sein Team für die herzliche Aufnahme!

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Besonderen Dank für die Unterstützung des Projekts an Botschaft der Ukraine in Bundesrepublik Deutschland, Deutsch-Ukrainisches Forum e. V., Herz für die Ukraine e. V., Freie Ukraine Braunschweig e.V., Dalibude, Klara Geywitz, GeoArt Galerie, SKS Steuerberatung, Georg Genoux und Theatre of Displaced People, Rotary Club Werder/Havel, Lionsclub Lübben, das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V., Bildershop-24 GmbH, Reederei Spree & Havelschiffahrt, Restaurant Ephraim’s, regiobus Potsdam Mittelmark GmbH, Filmpark Babelsberg sowie viele anonyme Spender.

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Für den Sommer 2019 planen wir weitere Sommercamps und hoffen auf Ihre Unterstützung!

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UNTERSTÜTZEN SIE UNSER PROJEKT

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Ukraine Hilfe Berlin
IBAN: DE68 8306 5408 0104 872215
BIC: GENO DE F1 SLR
Betreff: MUSIK RETTET

PayPal: ukraine.hilfe@gmail.com

 

MUSIK RETTET ist ein Rehabilitationsprojekt von Heart for Ukraine in Zusammenarbeit mit Ukraine-Hilfe Berlin e. V. , Education-Projekt des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, KiEZ Inselparadies Petzow.

 


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MUSIK RETTET in den Kriegsgebieten // September 2018

Vom 29. August bis 12. September reiste Marina Bondas wieder in die Ostukraine.

Fotobericht HIER

Bei ihrer Reise durch das Kriegsgebiet besuchte die Geigerin die Städte Kramatorsk, Marjinka, Kurachowo, Krasnohorivka, Awdijiwka und Zolote.

Sie führte insgesamt 18 Workhsops (Musikerziehung und Rehabilitation) mit den Schulklassen und Kindergartengruppen durch und 5 Konzerte: in den Musikschulen Kurachowo und Awdijiwka, der Fachhochschule Krasnohorivka und bei dem “Festival der Straßenmusik” in Awdijiwka statt. Ja, so verrückt es auch klingen mag – in der umkämpften Stadt wird seit einigen Monaten regelmäßig ein Festival der Straßenmusik durchgeführt. Die Initiatoren sind Eltern unserer MUSIK RETTET Kids. In der Frontstadt Zolote versammelte man sich spontan auf dem Spielplatz. Dazu fanden zahlreiche Hauskonzerte statt – denn die Musik war und ist überall erwünscht!

In Kramatorsk besuchte Marina die #art_residence #diffusions, ein internationales Projekt, initiiert von unserem Berliner Künstler Alan Meyer. Bei diesem Projekt lebten und arbeiteten einen Monat lang Künstler aus Deutschland, Japan, Italien, Brasilien und Israel zusammen mit und bei ukrainischen Künstlerinnen und Künstlern. Für die Jugendlichen aus dem Kriegsregion wurden Workshops angeboten und es wurden drei Ausstellungen in der Region eröffnet.

Natrlich besuchte Marina auch unsere #MUSIK_RETTET Kids. Mittlerweile sind es 80 Kinder und Jugendliche aus den Städten Awdijiwka, Marjinka, Zolote, Kurachowe, Kramatorsk und Slowjansk, die wir in unseren Sommercamps betreuten. Es war ein schönes Wiedersehen, denn inzwischen sind wir zu einer Familie geworden! Es freut sie immer wieder zu sehen, wie sich die Kids nach dem Sommercamp entwickelten. Einige zeigten besonderes Interesse und werden in unsere zukünftigen Projekte miteinbezogen. Einige begleiteten Marina sogar bei ihrer Arbeit mit den Schulklassen vor Ort und entwickelten eigene Ideen zur Erweiterung der Workshops.

Die Workshops waren sehr intensiv und thematisch sehr unterschiedlich. Die kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer gaben hier den Ton an. Denn das wichtigste bei diesem Projekt ist nicht nur Kindern und Jugendlichen „Musik beizubringen“, sondern auch den kleinen Menschen zuzuhören und auf ihre Bedürfnisse, Begabungen und Wünsche einzugehen.

Zur Begrüßung gab es ein kleines Konzert. Man sprach über die Philosophie, die Vielfalt und die Wirkung der Musik im Allgemeinen. Am Beispiel klassischer Musikstücke zeigte die Geigerin den Kindern sämtliche Techniken der Musiksprache. Doch da die Musik keine exakte Wissenschaft ist, lässt sie viel Freiraum für Fantasie und verschiedene Deutungen. So kann das gleiche Stück verschiedene Bilder im Kopf hervorrufen, die gleiche Melodie kann für den einen traurig, für den anderen fröhlich erscheinen. Marina regte gezielt die Fantasie der Kinder an und ließ sie eigene Geschichten erzählen. Nach der Musik wurde gemalt und gezeichnet, manchmal getanzt. Man durfte allerdings auch einfach schlafen und mit Musik in Träume abschweifen.

Am Beispiel einer Konservendose und Haargummis zeigte Marina, wie einfach es ist, ein musikalisches Instrument zu bauen. Eine der Klassen schaffte es sogar auf Eigeninitiative, ein Klangorchester einzurichten, Bleistifte und Buchunterlagen wurden zu Musikinstrumenten und man spielte zusammen Regtimes von S. Joplin! 

Auf die Frage „was ist Musik und wofür ist sie gut“ antwortete ein achtjähriger Junge: „Musik ist Glück“.

Und immer wieder fragten die Kinder Marina: “Wann kommst du wieder?”.

Herzlichen Dank an das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB) für die Unterstützung des Projekts.

 

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MUSIK RETTET an der Frontlinie – März’18, Tanzworkshops

Im März 2018 reiste die Berliner Choreografin Iryna Polunina für zwei Wochen nach Awdijiwka. Dort leitete sie Tanzworkshops für Profis und Laien.

Besondere Aufmerksamkeit schenkte sie den städtischen jugendlichen Tanzensembles, gab Gruppen- und Individualunterricht. Eines der Ensembles bereitete sie für den großen Tanzwettbewerb in Odessa (im April’18) vor, Heart for Ukraine sponserte die Fahrt- und Unterkunftskosten für die Gruppe. 

Zum Abschluss der Workshops gab es eine Tanzaufführung im Rahmen des Kulturfestivals Avdiyivka FM.

Fotos HIER

 

 

 


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Musikalische Spenden

In der letzten Zeit versuchen wir unsere Unterstützung der musikalischen Einrichtungen in der Kriegsregion auszuweiten.

In 2017 bekamen wir 2 Keyboards (übergeben an das Jugendzentrum Marjinka und, in Kooperation mit Vostok SOS, an das Jugend- und Rehabilitationszentrum Severodonetsk) einen Violinbogen sowie jede Menge an Violin-, Viola- und Cellosaiten und Zubehör für Streichinstrumente (gespendet vom Geigenbau Atelier Kogge & Gateau, übergeben an die Musikschule Awdijiwka).

Fotoberichte HIER

 

Das Musikhaus Thomann und Thomas Weisberger spendete 3 Violinsets für die Musikschule Awdijiwka. Nachdem die Reisepapiere ausgefretigt wurden und ein passender Transport gefunden, im Februar 2018 von Marina Bondas an die Schulleitung übergeben, zusammen mit einer weiteren Sachspende vom Atelier Kogge & Gateau (Violin- und Violaseiten und mehrere Seitenhalter für Violine)

Herzlichen Dank an diese großartige Spende!

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Vor kurzem bekamen wir mehrere Gitarren, die wir demnächst an unsere MUSIK RETTET Schützlinge weitergeben können.

 

Keyboard für Marjinka (Februar 2017) Bericht HIER

Keyboard für Jugend- und Rehabilitationszentrum Severodonetsk (Dezember 2017) Bericht HIER

Spenden vom Berliner Geigenbau Atelier Kogge & Gateau für Musikschule Awdijiwka Februar 2017:

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Weiterer Bericht über die Spenden vom Geigenbau Kogge & Gateau (Oktober 2017) HIER

 

Januar 2018: Zu Weihnachten bekam unser kleiner Ljosha eine kleine Gitarre. Herzlichen Dank an die Familie Kershkovski

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MUSIK RETTET an der Frontlinie – Februar’18

Im Februar’18 reiste Marina für eine Woche in die Kriegsgebiete – nach Maryinka, Krasnohorivka und Awdijiwka.

In Krasnohorivka arbeitete sie mit Schulklassen, in Marynika – Konzerte und Workshops im städtischen Jugend- und Kulturzentrum.

Nebenbei übergab sie die humanitäre Hilfe (Kinderbekleidung, Schuhe und Spielsachen, gespendet von Berlinerinnen und Berliner) an das Junged- und Kulturzentrum Maryinka, wo die Sachen an Bedürftige verteilt werden.

In Awdijiwka traf sie sich mit unseren MUSIK RETTET Schützlingen, spielte auf einer literarischen Veranstaltung, lernte einige junge Aktivist*innen der Stadt kennen und unterstützte sie bei der Planung des großen Kulturfestival Awdijiwka FM.

In Awdijiwka besuchte sie auch die Musikschule und übergab drei gespendeten Violinen (samt Bögen, Kästen und Zubehör) gespendet vom Musikhaus Thomann und Thomas Weisberger, sowie jede Menge Violin-, Viola- und Cellosaiten und Zubehör für Streichinstrumente, gespendet vom Atelier Kogge & Gateau.

Und natürlich – viele Treffen mit Einheimischen und zahlreiche Hauskonzerte.

Fotobericht HIER

Herzlichen Dank an Musikhaus Thomann und Thomas Weisberger, Atelier Kogge & Gateau, sowie an alle unsere Spender und Unterstützer!

 


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MUSIK RETTET an der Frontlinie // Januar 2018

Vom 4 bis 11 Januar 2018 reiste unser Fotograf Ilya Mantel nach Awdijiwka.

Fotos finden sich unter diesem Link.

Auf dem Programm standen einige Treffen mit unseren Schützlingen vom Projekt MUSIK RETTET und ihren Freunden, ein Fotoshooting, sowie ein Workshop zu Taktiken und Tricks zum Lösen des Zauberwürfels – eine Beschäftigung, die nicht nur Spaß macht, sondern auch Konzentration, logisches und strategisches Denken der Kinder fördert.

Für eines der Mädchen initiierte er eine Geburtstagsfeier mit kurzen Sketchen. Die Geburtstagsparty entwickelte sich dadurch kurzerhand zu einer spontanen und lustigen Theatervorstellung.

Beim Meeting mit den Organisatoren des “Awdijiwka FM” Jugendfestivals unterstützte Ilya die Jugendlichen bei einigen organisatorischen Fragen, teilte mit ihnen seine Erfahrungen und besprach die Werbekampagne. Das Jugendfestival wurde von Schützlingen unseres MUSIK RETTET Sommerlagers initiiert, die sich von unseren Projekten inspiriert fühlten.

Gemeinsam entwickelten sie Entwürfe für das Logo. Für die Jugendlichen war es “learning by doing” Prozess. Sie hatten kaum Erfahrung mit solchen Projekten, doch die Zusammenarbeit förderte ihre Lernfähigkeit und ihre Kreativität.

Zu der Zeit war es ruhig in Awdijiwka. Man konnte ungestört orthodoxes Weihnachten feiern, mit den sogenannten Koljadki, traditionellen kleinen Kuchen aus ungesäuertem Roggenteig mit verschiedenen Füllungen. Einige Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt zogen wie üblich für diese Zeit verkleidet um die Häuser und trugen Weihnachtsgesänge vor.

Es war eine wunderschöne Zeit mit den Kids. Nach und nach konnten wir beobachten, wie sehr sich unsere Schützlinge entwickeln, wie viel sie aus unserem Sommercamp mitnehmen konnten und wie positiv sie auf ihre Freunde und Familien einwirken. Einige von ihnen möchten auch weiterhin aktiv unsere Projekte unterstützen.


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Diffussions // internationales Kunstprojekt im Kramatorsk

Im Dezember fand in Kramatorsk wieder das internationale Kunstprojekt Diffusions statt, diesmal im Rahmen des Literatur- und Kunstfestivals „Kalmius“.

Mit dabei waren diesmal der Berliner Künstler und Organisator des Projekts Diffusions Alan Meyer und der italienische Künstler und Bildhauer Francesco Petruccelli.

Einige Foto- und Videoberichte findet ihr HIER.

Zeitgleich veranstalteten die beiden Künstler auch einen Workshop für die Jugendlichen an der Kunstschule Kramatorsk. Fotos findet ihr HIER.


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Humanitäre Hilfe // Sendungen

Dies ist zwar nicht mehr unser Schwerpunkt, doch im letzten Jahr wurden uns etwa 17 Kisten und Säcke mit Kleidung, Spielzeug etc. gespendet.

Vielen herzlichen Dank an unsere Spender!

Wir haben die Sachen sortiert und weiter in die Kriegsgebiete verschickt, vor allem nach Marjinka, aber auch nach Trjochizbenka und an das Kinderheim Slowjansk. Teilweise übergaben wir sie auch weiter an die Organisation Vostok SOS (diese Organisation betreut gezielt bedürftige Familien und Einrichtungen an der Frontlinie und ist seit einem Jahr unser zuverlässiger Partner)

 

Fotos HIER

 

Einige Berichte:

Marjinka Februar 2017 HIER

Marjinka Juni 2017 HIER

Marjinka Juli 2017 HIER

Marjinka Oktober 2017 HIER

 

Eine der Sendungen ging nach Trjochizbenka, überbracht von den Freiwilligen des Vostok SOS, empfangen von der Krankenschwester Liliya Schwetz.

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Weitere Spenden wurden im Juli`17 von Marina Bondas an das Kinderheim Slowjansk übergeben.

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Reise in die Kriegsgebiete Oktober 2017

vom 23 bis 30 Oktober reiste Marina Bondas wieder nach Awdijiwka.

Auf dem Programm diesmal:

° Besuch der Musikschule, dort übergab sie Saiten und Zubehör für Musikinstrumente (gespendet vom Berliner Geigenbau Atelier Kogge & Gateau) und nahm an dem Schulkonzert teil.

° Besuch der allgemeinen Schule Nr1 und Auftritt beim Kinderfest.

° etliche Treffen mit unseren MUSIK RETTET Schützlingen und ihren Erziehungsberechtigten.

° etliche Treffen mit den Kulturaktivisten der Stadt.

Unsre Arbeit gab einen guten Beispiel und ermutigte die jungen Leute (vor allem unsere MUSIK RETTET Schützlinge und ihre Eltern) eigenes Kultur-Festival in Awdijiwka zu veranstalten. So nahm Marina an den Sitzungen teil und hielt einen Vortrag zum Thema Festivalplanung, Crowdfunding etc.

° und nicht zuletzt Besuche bei neuen Freunden und Hauskonzerte.

Ach so – es gab auch eine professionelle Fotosession. Diesmal übernahm eine unseren MUSIK RETTET Schützlingen in die Rolle des Profi und Marina stand Modell 🙂

Lera, eine unseren MUSIK RETTET Schützlingen aus dem Sommercamp’16 entdeckte für sich damals die professionelle Fotografie. Von unserem Fotografen Ilya Mantel bekam sie eine Kamera geschenkt und übt fleißig unter seiner Anleitung. Fotos folgen in Kürze.

Die Lage in der Stadt war vergleichsweise ruhig, d. H. die Beschüsse trafen meistens nur den Stadtrand, nur an einem der Tage trafen mehrere Minen die Häuser im Stadtinneren. Vom Frieden ist leider keine Rede.

Umso wichtiger ist der Kontakt, Austausch und die moralische Unterstützung von Menschen dort. Und umso erfreulicher ist es für uns zu sehen, wie die Menschen dank unseren Rehabilitations- und Kulturprojekten neuen Mut und Energie bekommen, wie die Jugendlichen ihr Leben in eigene Hände nehmen, ihre Zukunft und Beruf planen, wie sie es schaffen, ein bisschen Frieden und Ruhe in den schwarzen Alltag zu bringen.

Besondere Freude war es, unsere MUSIK RETTET Schützlinge wieder zu sehen und die positive Entwicklungen zu beobachten.

Fotos HIER


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Reise in die Kriegsgebiete / Kunstprojekt Diffusions

Die ostukrainische Stadt Kramatorsk, gezeichnet vom Krieg und monatelanger Besatzung – mittlerweile ist hier Frieden eingekehrt, doch am kulturellen Leben passiert noch nicht viel, kaum jemand traut sich hierher zu kommen. Die Frontlinie ist nur 70 km entfernt. Die Menschen sind traumatisiert, die Stimmung gespannt.

Im Oktober 2017 fand hier zum ersten Mal das internationale Kunstprojekt “Diffusions” statt, organisiert und kuriert vom Berliner Künstler Alan Meyer, der auch bei unserem Projekt MUSIK RETTET aktiv ist.

Der Kunstmuseum Kramatorsk wurde für zwei Wochen zum offenen Atelier für vier deutsche, sowie einige ukrainische Künstler. Man zeichnete, diskutierte, tauschte Erfahrungen aus. Besucher hatten die Gelegenheit zu beobachten, wie ein Kunstwerk entsteht. Hobbykünstler konnten sich dem Arbeitsprozess anschließen. Oft wurde die Arbeit von Live Musik begleitet.
Während der zwei Wochen wurden für die deutschen Künstler auch Ausflüge organisiert, sie sahen die Spuren des Krieges mit eigenen Augen, hörten die Geschichten, bekamen Eindruck von der Atmosphäre.
Im Rahmen des Projekts fanden sämtliche Treffen und Diskussionen statt.

Zum Abschluss fand eine Ausstellung mit einer Live Performance statt. Studenten der Kramatorsker Fachhochschule im Fach Design wurden hinzugezogen, um die Ausstellungsräume zu dekorieren.
Nebenbei organisierte Alan Meier zusammen mit den dortigen Aktivisten auch ein offenes Atelier und eine Open-Air Ausstellung in der benachbarten Stadt Druzhkiwka.

Für die Menschen in der Region, vor allem für die Künstlerinitiativen und die jungen Aktivisten wurde das Projekt zum Ereignis des Jahres, gab viel neue positive Eindrücke, neue Erfahrungen, und nicht zuletzt Hoffnung und Kraft für die Zukunft.

Der Projekt wird fortgesetzt.

Fotobericht HIER

Presse: HIER

Video HIER

 


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Heart for Ukraine agiert unter der Obhut des gemeinnützigen Vereins Ukraine-Hilfe Berlin e. V. (Vereinsregister: VR 34200 B )

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