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MUSIK RETTET Sommercamp’17 August // ENDBERICHT

Vom 1. bis zum 19. August 2017 fand zum dritten Mal das MUSIK RETTET Sommercamp statt. Dieses Mal kamen 14 Kinder und Jugendliche aus der ukrainischen Frontstadt Awdijiwka nach Deutschland, um im Ferienlager „KiEZ Inselparadies Petzow“ eine Auszeit vom Krieg zu nehmen. Eigentlich sollten 20 Kinder kommen, doch zum Alltag im Kriegsgebiet gehören auch bürokratische Hürden – jedes kleine Papier oder Nachweis auszustellen kann dort zur Mission Impossible werden, und so schafften wir es doch nicht mehr rechtzeitig, Reisedokumente für einige Kinder zu bekommen.

 

Am 1. August reisten die Kinder nach Kyiw. Bei einer Stadtführung und Museumsbesuch lernten sie die Hauptstadt kennen; die meisten Kinder waren noch nie in Kyiw. Um sich besser kennenzulernen, gab es Spiele an der frischen Luft. Am 3. August ging es dann weiter nach Lwiw, wo sie eine Exkursion durch die facettenreiche Stadt erwartete.

 

Am Samstag, den 5. August, kamen die Kinder im „KiEZ Inselparadies Petzow“ an. Gleich nach der Ankunft erkundeten sie das große Areal des Feriencamps und machten neue Bekanntschaften mit deutschen Jugendlichen, die im Feriencamp lebten. Kommuniziert wurde mit Gesten, Gesichtsausdrücken und ein bisschen englisch. Alleine der Kontakt mit einer Fremdsprache und einer fremden Kultur war für einige der Kinder eine neue Erfahrung, doch die Neugier siegte über Kontaktängste, es wurde viel gelacht. Gleichzeitig wurden erste Wörter auf deutsch, ukrainisch und russisch gelernt.

 

Im Camp drehte sich der gesamte Tag um die Kunst und gemeinsame Aktivitäten. Morgengymnastik, gefolgt vom Frühstück, danach künstlerische, musikalische und therapeutische Workshops und Gemeinschaftsspiele an der frischen Luft.

 

Zum Einstieg gab es einen Workshop mit dem Motto “nicht alles Gold, was glänzt”. Unter der Leitung von Künstlerin Olga Michael und Therapeutin Anna Parijskaja bastelten die Kinder wunderschöne bunte Collagen. In diese Collagen konnten sie alles einbringen, was ihnen wertvoll ist. Und natürlich viel Glitzer und Gold :).

 

Mit der Künstlerin Olga Michael ließen die Kinder bei der Gestaltung eines Zeichentrickfilms ihrer Kreativität freien Lauf. Sie dachten sich eine Geschichte aus, zeichneten selbst die Figuren und die Szenerie, und vertonten anschließend die Gespräche und Geräusche im Film. Vertont wurde mit allen Mitteln: mit der eigenen Stimme wurde zum Beispiel der Motor eines Ferraris nachgeahmt und Pfeifgeräusche stellten das Wehen eines starken Windes dar.

 

Das Musikworkshop mit dem Education-Projekt des Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin gab den Kindern unter anderem eine Idee für die Techniken der Vertonung. Bei diesem Workshop drehte es sich um die Natur der Klänge und Ursprünge der Musik. Als Einführung gab es ein Konzert. Bei anschließender Diskussion über den Sinn und Zweck des Musizierens hielten sich die Mentoren mit ihrer Meinung eher zurück und ermutigen die Jugendlichen zum Philosophieren und Fantasieren, hörten aufmerksam zu und behandelten die Äußerungen der Kinder sehr ernst.
Am Beispiel von “Vier Jahreszeiten” von Antonio Vivaldi erklärte dann Marina Bondas, die Musikerin des RSB, wie man Bilder und Geschichten mit den Tönen “malen” und bestimmte Stimmungen erzeugen kann. Danach gab es ein Spiel – die Kinder “bestellten” Geräusche von Tieren und Gegenständen, die Geigerin spielte diese auf ihrem Instrument. Danach zeigte sie, wie man mit alltäglichen, “unmusikalischen” Gegenständen Geräusche erzeugen kann, die zur Musik werden. Als Beispiel klopfte sie mit verschiedener Intensität auf verschiedenen Oberflächen, ließ die Kinder aufmerksam zuhören und die Unterschiede im Ton entdecken. Danach bespannte sie eine leere Konservendose mit zwei Haargummis und spielte darauf ein Lied, wie auf einer Gitarre.

 

Der Künstler Alan Meyer führte Akrylmalerei – Workshop durch. Zur Einführung spielte man Pictionary. Bei diesem Ratespiel gab es zwei Teams. Aus jedem Team musste ein Mitspieler einen bestimmten Begriff zeichnen. Die anderen Mitspieler mussten erraten, um welchen Begriff es sich handelt. Danach zogen die Kinder gemeinsam Leinwände auf und probierten verschiedene Akryltechniken aus. Gemeinsam mit dem Künstler zeichneten sie Portraits und standen Modell. Dabei konnte jeder abwechselnd an allen Leinwänden arbeiten.

 

Die Künstlerin Alisa Poplavskaya leitete den Kunstworkshop “zeichne das Weltall”. Sie zeigte verschiedene Techniken. Zum Beispiel wurde die Farbe mithilfe einer Zahnbürste fein verteilt, und der Sternenhimmel war so gut wie fertig.
Neben den Workshops führte die Künstlerin auch verschiedene Spiele mit den Kindern durch. Das Spiel „Wo ist mein Lunch?“ hat das Teamgefühl in der Gruppe sehr gestärkt. Bei diesem Spiel musste man den “Lunch” (einen beliebigen Gegenstand) heimlich und in Teamarbeit aus dem Nest holen und zum Startpunkt bringen. Der Lunch wurde von einem Spieler bewacht. Solange er wegsah, konnte das Team sich bewegen, sobald er sich aber umdrehte, mussten alle stillhalten. Wer sich rührte, wurde zurück zum Startpunkt geschickt.

 

Beim nächsten Spiel gab es Gruppen mit je 3 Spielern. Der erste Spieler sieht zwar den Schatz, darf aber nicht reden und muss dem zweiten Spieler mit Handzeichen die Position erklären. Der zweite Spieler muss dann dem dritten Spieler, der mit verbundenen Augen den Schatz finden muss, verbal die Richtung erklären.

 

Zusammen mit Olga Michael und der Therapeutin Anna Parijskaja führte Alisa auch Kunsttherapie Workshops durch. Sie halfen den Kindern sich zu öffnen, über ihre Ängste, Träume und Wünsche zu sprechen und für manche Probleme und Konflikte Lösungen zu finden. Nach Bedarf gab es auch individuelle Sitzungen.

 

Das therapeutische Theater-Spiel sorgte nicht nur für viel Spaß, sondern half den Kindern, ihre Hemmungen zu lösen und offenbarte nebenbei einige Talente. Bei diesem Spiel bekam der “Schauspieler” einen Begriff, eine Figur oder Geschichte und musste diese vor dem Publikum mimen. Die restliche Gruppe sollte erraten, um welches Begriff es sich handelt.

 

Beim Musikworkshop mit Oleksij Volynchyk haben die Kinder viel gesungen und konnten verschiedene Instrumente ausprobieren. Außerdem haben sie ihr eigenes Lied geschrieben. Jeder schrieb die Wörter und Sätze auf, die ihm gerade durch den Kopf gingen oder ihm viel bedeuten. Es entstand ein fröhliches Lied über das Camp, die zahlreichen täglichen Aktivitäten und vor allem die Natur.

 

Mit dem Fotografen Ilya Mantel gab es spannende Fotosessions, bei der die Kinder Modell standen und als Fotoassistenten mitwirkten. So bekamen sie den Einblick in die professionelle Fotografie. Im Laufe des Projektes hatten die Kinder auch Gelegenheit, selbst hinter der Kamera zu stehen und konnten bei sämtlichen Workshops Paparazzi spielen.

Einmal veranstaltete Ilya einen Kinoabend mit Filmen von Charlie Chaplin, aber nicht zum reinen Vergnügen – neben einer Diskussion über die witzige, doch sehr tiefsinnige und warme Art von Chaplin gab es eine Hausaufgabe – die Kinder sollten aufmerksam die Filmmusik und die Sounds zuhören, so konnten sie selbst entdecken, wie stark und mit welchen Techniken und Methoden die Musik auf die Stimmung wirken das Bild beeinflussen kann.

 

Im „Inseparadies Petzow“ hieß es: „Natur pur!“. Die Kinder waren baden, wandern und haben sogar eine Bootstour unternommen. Mit Ruderbooten erkundeten sie die vielen kleinen Inseln, die rund um das Feriencamp zu finden waren.
An einem der Tage veranstaltete das Team vom KiEZ eine Schatzsuche unter dem Motto „Superhelden und Schurken“, an der das ganze Ferienlager, in Teams aufgeteilt, teilnahm. Jedes Team hatte seinen eigenen Superhelden, eigene Superkraft und Slogan. Es gab verschiedene Aufgaben, die gelöst werden mussten, um weiterzukommen. Als Hauptpreis gab es… Ruhm und Ehre! Danach wurde getanzt und gemeinsam gesungen.

 

Die Discos am Abend waren auch eine wunderbare Möglichkeit, die neu erlernten Deutschkenntnisse auszutesten, Slushys zu probieren und zu deutscher und internationaler Musik zu tanzen.

Getanzt wurde im Camp, übrigens, täglich. Irina Polunina, eine erfahrene Choreografin aus der Ukraine, leitete einen Kurs, bei dem die Kinder zwei Tänze einstudierten – einen Flashmob und einen Walzer. Beide Tänze erforderten viel Geschick und ein Gefühl für die Musik. Das Resultat war beeindruckend!

 

Beim Abendkreis wurde der Tag und – noch wichtiger – der Briefkasten im Gemeinschaftsraum ausgewertet. Jedes Kind hatte nämlich einen „Riesen“ und einen „Zwerg“. Die Aufgabe eines jeden Riesen war es, täglich und anonym etwas Gutes für seinen Zwerg zu tun. Er konnte eine nette Nachricht schreiben, etwas basteln, oder vielleicht einen Pudding oder einen Apfel übergeben lassen. Diese kleinen, spontanen Aufmerksamkeiten brachten viel Freude und lehrten, Gutes nicht für den Dank, sondern für das Glück des anderen zu tun.

 

Die Fahrten nach Berlin und Potsdam waren besonders erlebnisreich. Von Sanssouci bis hin zum Fernsehturm am Alex – bei den Exkursionen sahen die Kinder die schönsten Sehenswürdigkeiten der Großstädte.

 

An Wochenenden kamen Gäste aus Berlin und Potsdam und brachten hausgemachte Kuchen mit, es wurde gegrillt und es gab Crêpes, die die Kinder unter der Anleitung von Ilya Mantel vorbereiteten.

 

Auch am Tag vor der Abreise gab es nachmittags eine Grillparty mit Gästen. Unsere Kleinen präsentierten stolz ihre Bilder und Zeichnungen, bekamen Geschenke. Später am Abend gab es ein großes Konzert, an dem alle Jugendgruppen aus dem Feriencamp ihr Können präsentierten. Unsere Kleinen glänzten mit dem Walzer und dem Flashmob, die sie mit Irina Polunina einstudierten. Beim Flashmob brachten sie alle Gäste zum Tanzen. Außerdem präsentierten sie ihren Zeichentrickfilm und sangen zum Schluss eines der Lieder, die sie mit Oleksij Volynchyk einstudierten.

Zwei Wochen intensiver Arbeit, Nervosität und Unsicherheit vor dem Auftritt wurden mit großem Applaus entschädigt, auf einmal wurden unsere Kleinen aus schüchternen, traumatisierten und vernachlässigten Kindern gefeierte Stars.

 

Am 19. August reiste die Gruppe zurück über Lwiw und Kyiw nach Awdijiwka. Der Abschied war nicht leicht, kein Auge blieb trocken. Es war eine intensive, erlebnisreiche Zeit, die vielen gemeinsamen Aktivitäten schweißten uns zusammen. Wir alle – die Organisatoren, die Kinder, die Künstler, die freiwilligen Betreuer und Gäste des Sommercamps wurden zu einer Familie.

 

Fotos HIER

Mehr Fotos und Videos folgen in Kürze

 

Die Zeit in Deutschland war für unsere Kleinen ein unvergessliches Erlebnis, Einblicke in eine andere Kultur haben den Horizont erweitert und die Kinder sicher positiv beeinflusst. Auch für deutsche Kinder im KiEZ und Besucher des Sommercamps war es eine starke Erfahrung – man lernte die Ukraine mit ihrer Kultur, Sprache und Menschen persönlich kennen, Kriegskinder waren plötzlich keine Statistik mehr, sondern viele einzelne Individuen. Auch für die jungen ukrainischen Betreuerinnen war es eine lehrreiche Zeit, sie konnten an allen Workshops teilnehmen und den erfahrenen Pädagogen und Therapeuten “über die Schulter schauen”.

Bei den Workshops sahen die Kinder jeden Tag den Fortschritt, den sie mit ihrer Arbeit machten. Kunst und Musik begleiteten die Kinder ständig. Täglich lernten sie etwas Neues – ob das Schwimmen, das Lösen eines Zauberwürfels oder das Tanzen des Walzers. Das Gefühl, etwas Kompliziertes und Besonderes geschafft zu haben, die Anerkennung und Begeisterung vom Publikum wird sicher das Selbstwertgefühl, das unsere Kleinen so sehr brauchen, langfristig steigern. Es offenbarten sich viele künstlerische Talente. Einige Kinder entschieden sich, weiter Musik zu machen und haben sich gleich nach der Rückkehr aus dem Sommercamp in die Musikschule eingeschrieben.

Wir hoffen sehr, unsere Kleinen auch weiterhin individuell fördern zu können und freuen uns schon jetzt auf das nächste Camp!

 

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Herzlichen Dank an alle unsere Unterstützer, Freiwilligen, Künstler, Pädagogen und Sponsoren!

Herzlichen Dank für die gespendeten Säfte und Mineralwasser, für die von unseren Gästen mitgebrachte Geschenke, Süßigkeiten, Obst und hausgemachte Kuchen. Herzlichen Dank an Irina Zhovtobryukh für die Regenjacken.

Herzlichen Dank an alle unsere Gäste, die uns bei den Ausflügen begleitet haben.

Besonderer Dank an Peter Tiede, Gerald Praschl, Clara Geywitz, Dmytro Sonkin, SKS Steuerberatung, Riha-Wesergold, den Sozialabgeordneten der Stadt Potsdam Herr Müller.

 

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Unsere Projektpartner: Ukraine-Hilfe Berlin e. V., Education-Projekt des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, Smile & Help gGmbH, KiEZ Inselparadies Petzow, Georg Genoux und Theatre of Displaced People.

Mit freundlicher Unterstützung von Botschaft der Ukraine in Bundesrepublik Deutschland, Deutsch-Ukrainischen Forum e.V. und Breitband e. V.

Das Projekt wird vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland gefördert.


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MUSIK RETTET Sommercamp’17 Juni // ENDBERICHT

Zum zweiten mal fand nun das MUSIK RETTET Sommercamp statt.

Vom 6. Juni bis zum 21. Juni 2017 kamen 19 Kinder und Jugendliche aus den ukrainischen Kriegsgebieten nach Deutschland. 15 Kinder aus der Frontstadt Awdijiwka, 2 aus Kostjantyniwka und 2 aus Kramatorsk, einige der Kinder sind Halb- oder Vollwaisen.

Im „Waldhaus Großer Ravensberg“ konnten die Kinder eine Auszeit vom Krieg nehmen.

 

Die Rreise begann am 30. Mai, zuerst nach Kyiw, wo die Ausreisedokumente ausgestellt wurden. Dort blieben die Kinder vier Tage und nahmen an Stadtführungen, Museums- und Konzertbesuchen und Workshops teil.  Die meisten Kinder sind zum ersten mal in der Hauptstadt gewesen und waren überwältigt von den schönen Eindrücken. Danach ging die Reise weiter nach Lwiw, wo die Kinder zwei Tage verbrachten, bevor sie am 6. Juni in Deutschland ankamen.

 

Gleich bei der Ankunft im Waldhaus machten die Kinder Bekanntschaft mit zahlreichen Tieren wie einem Pfau, einem Waschbären, Frettchen und Kaninchen. Im Camp waren sie in kleinen Bungalows untergebracht. Nachdem die Zimmer zugeteilt wurden, wurde das gesamte Lager erkundet. Vor allem den Hund, einen Dackel namens Sandro, haben die Kinder ins Herz geschlossen.

 

Am nächsten Morgen ging es für sie zu einem Musik-Workshop im Jugendclub „Breitband e.V.“. Zusammen mit der Musiklehrerin Anna Giletska lernten die Kinder neue Lieder auf ukrainisch, russisch und deutsch. Zurück im Camp war Basteln angesagt. Gemeinsam mit der Künstlerin Olga Michael stellten die Kinder Collagen zusammen. Einige von ihnen bastelten Schilder mit Aufschriften wie „Klopf an“ oder „Nicht rennen!“,  die sie im Camp und in den Bungalows anbrachten. Zusammen mit dem Fotograf Ilya Mantel sammelten die Kinder Ideen für ein Magazin über das Sommercamp.

 

Auch am Donnerstag hieß es wieder: Musik-Workshop im Jugendclub. Diesmal war es der Kinderclub „Otto Nagel“. Dort lernten die Kinder, wie sie ihre Stimme besser zur Geltung bringen können. Die Lehrerin zeigte,  wie man mit Hilfe bestimmter Atemtechniken auch hohe Töne singen kann. Nach einer kurzen Pause, in der die Kinder Tischfußball, Tischtennis oder Billard spielten, ging es weiter mit einem Tanz. Hier nahm man sich an den Händen, sang und lief quer durch den Raum – deshalb auch der „schräge Tanz“. Nach einem ausgiebigen Mittagessen gab es Yoga-Übungen. Der Trainer Evgeny erzählte den Kindern von der Disziplin, bei der der Mensch im Einklang mit seiner Umgebung steht. Bei den Übungen wurde schnell klar, dass Yoga eine enorme Kontrolle über den eigenen Körper erfordert. Schon das Stillsitzen kann manchmal schwerfallen. Zusammen mit Olga Michael haben die Kinder dann Ideen für einen Zeichentrickfilm gesammelt. Sie erfanden eine Geschichte mit verschiedenen Figuren und Schauplätzen und zeichneten diese.

 

Beim Musik-Workshop mit dem Education-Projekt des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin am Freitag hörten die Kinder zunächst ein kleines Konzert an, vorgetragen von 2 Geigenkollegen aus dem RSB. Nach einigen Übungen zum Thema „Body Percussion“ spielten die Kinder  „Ich packe meinen Koffer“ – jedoch mit Instrumenten, durften auch selbst dirigieren. Abends gab es dann ein Lagerfeuer mit Gitarrenmusik und verschiedenen Spielen.

 

Der Samstag fing künstlerisch an. Die Kinder malten das, was sie mit der Ukraine assoziierten. Um 14:00 Uhr wurde mithilfe von Schleifen ein großes Herz auf einer Wiese ausgelegt. Dann bekamen die Kinder Luftballons, die sie, aufgestellt in der Form eines Herzens, in den Himmel fliegen ließen. Das ganze wurde mithilfe einer Drohne auf Video festgehalten. Es gab Gäste, Fotos, die Kinder zeigten ihre Bilder und Zeichnungen. Das Projekt „Male ein Herz für die Ukraine“ gestaltete einen Tag, der unvergesslich, rein, leuchtend, herzensgut und voller Liebe zueinander war.

 

Der nächste Morgen war sportlich! Zusammen mit dem Künstler Meyer waren die Kinder joggen und machten Morgengymnastik. Bei einer Theater Therapie Sitzung erzählte jeder von seinen geheimen lustigen Angewohnheiten, seinen Lieblingsgeräuschen und einem Gegenstand, der einem viel bedeutet. Die Kinder legten ihre Gegenstände auf einen Tisch, von dem dann ein Foto gemacht wurde. Denn diese Gegenstände reflektieren uns, sie stehen für das, was wir sind und was uns wichtig ist. Später gab es dann einen Ausflug zum benachbarten Camp, dem Falkenhof. Dort gab es eine Falkenshow, bei der jedes Kind einen Falken oder eine Eule halten konnte. Diese Tiere aus nächster Nähe zu sehen war ein unvergessliches Erlebnis.

 

Am Montag ging es morgens zum Musik-Workshop. Die zuvor einstudierten Lieder wurden geprobt und neue Strophen wurden gelernt. Abends wurde herumgealbert, bis dann um 22:00 Bettruhe war.

 

Der Dienstag war ein Tag voller neuer Eindrücke. Morgens fuhren alle zu einer Orchesterprobe des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin. Daraufhin besuchten die Kinder verschiedenste Sehenswürdigkeiten. Auf dem Fernsehturm genossen sie die Aussicht über Berlin – und das in 203 Metern Höhe! Danach wurden Souvenirs gekauft und zum Schluss gab es ein Abendessen im Restaurant des Yoga-Trainers Evgeny. Was für ein Tag! Die Kinder haben sich in Berlin verliebt!

 

Am nächsten Morgen ging es dann wieder zum Musik-Workshop. Zusammen mit Anna Giletska wurden die Lieder weiter einstudiert und viel Neues gelernt. Mittags kam eine Kita-Gruppe aus dem Kinderladen „Was sonst e.V.“ im Waldhaus Ravensberg an. Die Kinder freundeten sich sehr schnell an. Drei Tage lang (denn dannach musste die Kitagruppe abreisen) spielten sie miteinander und brachten sich gegenseitig Wörter und Sätze auf Deutsch, Ukrainisch und Russisch bei. Die Sprachbarriere war damit schnell überwunden. Die Kita-Erzieherinnen haben sogar ihre Ausflüge gestrichen, damit die Kinder mehr Zeit miteinander verbringen konnten. Auch heute gab es Yoga-Übungen. Im Potsdamer Wald, beim Zwitschern der Vögel ist es einfach, in den eigenen Gedanken zu versinken und eins mit der Natur zu werden… doch diese Ruhe hielt nur kurz an, denn heute hatte unsere Mascha Geburtstag. Das musste natürlich gefeiert werden! Mit Torten, Musik, Säften, Süßigkeiten und Wunderkerzen ging es in den Abend.

 

Am Donnerstag bekamen die Kinder vom Waldhaus Ravensberg grüne bedruckte T-Shirts. Nach einer Yoga Einheit ging es dann in den Filmpark Babelsberg. Von der Mittelalterstadt bis zur Westernstraße, über die Straße der Giganten bis zum Dschungelspielplatz und dann zum Taj Mahal – ein wahres Abenteuer! Auch eine Bootsfahrt durch Janoschs Traumland war auf dem Programm. Mit bunten Slushies ließen wir den Tag dann ausklingen.

 

Am Freitag wurde es wieder künstlerisch. Es wurden Selbstporträts gezeichnet, die später unser Camp verzierten. Danach spielten die Kinder „Wo ist mein Lunch?“. Dabei hat ein Spieler einen Gegenstand vor sich. Er dreht sich um und ruft „Wo ist mein Lunch“, während die anderen sich ihm nähern. Erneut dreht er sich um, wenn er einen Spieler in Bewegung sieht,  schickt er ihn zurück. Ziel ist es, den Gegenstand heimlich und in Teamarbeit an sich zu reißen. Später gab es die Generalprobe für das Konzert. Die zuvor einstudierten Lieder wurden gesungen und die kleinen Pianisten spielten noch einmal die Stücke von Beethoven und Mozart.

Zurück im Camp gab es Seifenblasen, leuchtende Armbänder und… Crêpes! Ob mit Nutella, Bananen, Marmelade oder lieber herzhaft mit Schinken.  Die neugierigen Köche lernten mit einer Crêpepfanne umzugehen, und das mit Erfolg! Abends schauten die Kinder dann den Klassiker „Charlie Chaplin – Der Vagabund und das Kind“.

 

Der nächste Tag war besonders erlebnisreich. Die Kinder traten in Potsdam beim Kinderclub „Otto Nagel“ auf einer professionellen Bühne auf. Lieder wie „Ein Lächeln“ und „Schildkröte“ sorgten für eine wunderbare Atmosphäre. Auch die Solosänger und Pianisten begeisterten das Publikum mit ihrem Auftritt. Die Kinder führten den „Schrägen Tanz“ auf – nun tanzten auch die Zuschauer mit! Gleich nach dem Konzert ging es in die Biosphäre Potsdam. Wasserfälle, Schmetterlinge, exotische Vögel und sogar ein U-Boot – dort fühlte sich jeder wie im Paradies! In einem 4-D Kino ging es dann in luftige Höhen quer über die Tropen. Abends gab es dann ein Fotoshooting und eine Disco im Camp. Vor der Kamera konnten die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

 

Am Sonntag gab es eine Exkursion durch Potsdam. Auf einem zweistöckigen Bus erkundeten die Kinder die Stadt, bevor sie dann, nach dem Mittagessen bei McDonalds, auf einem Schiff die Havel entlang fuhren. Die wunderschönen Ufer und das Schloss Sanssouci hinterließen bei den Kindern einen bleibenden Eindruck.

 

Der nächste Tag wurde wieder künstlerisch. Zusammen mit Alan arbeiteten die Kinder an ihren Gemälden. Der Zeichentrickfilm wurde zusammen mit Musikern des RSB synchronisiert. Dabei musste man kreativ sein, denn es mussten zahlreiche Tier- sowie Umgebungsgeräusche vertont werden.

Der Ozean wurde zum Beispiel mit einer Plastiktüte nachgeahmt, während die Kinder zahlreichen Menschen und Tieren eine Stimme verliehen. Musikinstrumente wurden aus Recycling-Materialien erfunden und benutzt.

Zum Mittag gab es Borschtsch, eine traditionelle ukrainische Suppe. Abends bastelten die Kinder Einladungen für die Disco am Dienstag. Vom DJ bis zum Barkeeper – alles wurde bis ins kleinste Detail geplant.

 

Am Dienstag wurden dann schon die Koffer gepackt. Nach der Probe für das Konzert gab es Crêpes, vorbereitet von unserer Sonia. Daraufhin ging es in den Wald- auf Schatzsuche! Die Kinder suchten nach Puzzleteilen und beantworteten verschiedene Fragen – welche Tiere sind nachtaktiv? Wie nennt man ein junges Wildschwein? Welcher Vogel ist das? Waren diese Fragen beantwortet und das Puzzle gelöst, offenbarte sich die Karte zum Schatz. Als der gefunden wurde,  konnte man das Jubeln wahrscheinlich bis zum Nachbarcamp hören! Zurück im Camp warteten auch schon die Gäste. Beim Konzert wurde gesungen und auf der Geige und dem Klavier gespielt. Nach dem gemeinsamen Grillen wurde der Zeichentrickfilm gezeigt und Geschenke an die Kinder verteilt. Getanzt wurde dann bis in die späten Abendstunden.

 

 

Und schon hieß es Abschied nehmen. In der gemeinsam verbrachten Zeit haben die Kinder viel erlebt und gelernt. Sie sahen neue Städte und eine völlig andere Kultur. Beim Yoga konnten sie in sich gehen und eins mit ihrer Umgebung werden. In den Musik-Workshops lernten sie, wie sie der Welt mit ihrer Stimme und ihrem Talent einen neuen Anstrich verpassen können. Jeder Tag brachte neue, wundervolle Erfahrungen mit sich. Mithilfe von Musik und Kunst konnten die Kinder ihre tiefsten Emotionen ausdrücken, die sie so nicht in Worte fassen können. Im Camp konnten sie eine Auszeit vom Krieg nehmen und einfach sie selbst sein.

Sie wären gerne länger geblieben, aber wie sagt man so schön? Alles hat irgendwann ein Ende, und es bleibt nur das Gute.

Unser Endbericht entstand auf Basis des Tagebuchs von Sascha Karpets (eine unseren Schützlingen aus dem Sommercamp)

Fotos HIER

Videos folgen in Kürze

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Herzlichen Dank an alle unsere Unterstützer, Freiwilligen, Künstler, Pädagogen und Sponsoren!

Herzlichen Dank für die gespendeten Säfte und Mineralwasser, für die von unseren Gästen mitgebrachte Süßigkeiten, Obst und hausgemachte Kuchen, für die gespendete Stadtrundfahrt im Sightseeing Bus, freien Eintritt in die Biosphäre und Filmpark Babelsberg.

Herzlichen Dank an alle unsere Gäste, die uns bei den Ausflügen begleitet haben.

Besonderer Dank an Peter Tiede, Gerald Praschl, Clara Geywitz, Riha-Wesergold, den Sozialabgeordneten der Stadt Potsdam Herr Müller.

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Mit freundlicher Unterstützung von Botschaft der Ukraine in Bundesrepublik Deutschland, Deutsch-Ukrainischen Forum e.V. und Breitband e. V.

Das Projekt wird vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland gefördert.


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Kunstworkshop in Awdijiwka und Kramatorsk

Im Rahmen des Rehabilitationsprojekts MUSIK RETTET reiste der Berliner Künstler Alan Meyer vom 9 bis 17 Februar in das ostukrainische Kriegsgebiet und veranstaltete Kunstworkshops für Kinder und Jugendliche in Awdijiwka und Kramatorsk.

Bericht Deutsche Welle zum reinhören HIER

Im Vordergrund standen Kunst, Fantasie und Selbstausdruck. Doch der Künstler achtete sehr auf die therapeutische Linie.

Zur Einführung gab es ein Kennenlernspiel. Danach wurden verschiedene Materialien und Techniken erklärt. Gemeinsam haben die Kinder große Leinwände aufgezogen und vorbereitet. Die Kinder arbeiteten dann abwechselnd an allen Leinwänden.

Nicht nur Kinder hatten ihre Freude, auch einige Erwachsene beteiligen sich am Prozess.

Vor allem in Awdijiwka, die erst vor Kurzem unter schwerem Beschuss litt, war der Workshop ein Segen. Alleine die Tatsache, dass der Künstler trotz jüngster Eskalation und fortwährender Bedrohung aus dem friedlichen Berlin in die Frontstadt reiste, gab den Menschen ein Gefühl von Hoffnung und Sicherheit.

Das gemeinsame Zeichnen und die Gespräche in einer gemütlichen und positiven Atmosphäre schafften es, die Kinder für einen Moment von den erlebten Schrecken abzulenken. Nicht zu vergessen neue Kenntnisse und Erfahrungen, die sie aus dem Workshop mitnehmen konnten.

Man siehe nur die glücklichen Kinderaugen auf den Fotos HIER

 

 


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Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung

Liebe Freunde!
Herzlichen Dank an alle, die das Kyiwer Mädchenchor bei ihrer Reise nach Deutschland unterstützt haben!
Es sind 500 € an Spenden bei uns eingegangen (420 € auf das Spendenkonto und 80 € in die Spendenkasse).

Der Chor nahm am Grand Prix of Nations – einem der größten Wettbewerbe – teil und war Sieger in allen drei Kategorien. Im Rahmen der Deutschlandreise wurde auch ein Konzert im Münchner Gasteig organisiert. Das Konzert in einem der berühmtesten Konzertsäle Europas war eine wunderschöne Erfahrung für die jungen Sängerinnen, eine tolle Möglichkeit sich vor dem Münchner Publikum zu präsentieren, und nicht zuletzt konnten bei dem Konzert weitere Spenden gesammelt werden, um einen Teil der Reisekosten decken zu können.

Ein kurzes Video ihrer Auftritte HIER

So jubelte der Saal, als die Ergebnisse des Wettbewerbs angekündigt wurden HIER

Fotos HIER

Insgesamt war es eine tolle Reise, die nicht nur den künstlerischen Erfolg, sondern auch viel an Erfahrungen und neuen internationalen Kontakten und Freundschaften mit sich brachte..

Die jungen Sängerinnen bedanken sich ganz herzlich für die Unterstützung!

Herzlichen Dank an alle Spender, Sponsoren und Organisatoren, die diese Reise ermöglicht haben!

 


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MUSIK RETTET trotz schweren Beschuss

29 Januar – 4 Februar 1027

Bericht zum reinhören HIER

Die letzte MUSIK RETTET Reise verlief anders als geplant, denn sie fiel auf den Zeitpunkt der jüngsten Eskalation.

Über die Eindrücke und das Leben inmitten des Krieges HIER

Konzerte und Workshops, die in Awdijiwka geplant waren, konnten durch die Beschüsse, wochenlangen Stromausfall und fehlende Telefonverbindung teilweise nicht stattfinden. Die Stadt litt in dieser Woche extrem, Wohnviertel wurden unter anderem mit Grad-Raketen beschossen, es gab viele Zerstörungen und Opfer unter Zivilisten.

 

Trotz allem blieb Marina die ganze Woche fast durchgehend in der Stadt. Anstelle großer Veranstaltungen gab es gemütliche Hauskonzerte bei Kerzenlicht (denn es gab eine Woche lang keinen Strom). 

Durch Musik und Spiele konnte sie Kinder und Familien trösten und ablenken. Musik half, die Zeit der Beschüsse zu überbrücken und die Angst zu vergessen.

 

Am 31. Januar machte Marina einen kurzen Abstecher nach Marjinka (eine weitere Frontstadt, die durch den Krieg sehr leiden musste). Dort ging es in dieser Zeit vergleichsweise ruhig zu, nur nachts fiel wegen Beschuss mehrmals der Strom aus.

In Marjinka gab es ein Konzert in der Schule, Marina sprach mit den Kindern über Musik, ließ sie zu Musikstücken zeichnen.

 

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In Marjinka lernte sie einheimische Aktivisten kennen und besuchte das Kulturzentrum. Dieses Kulturzentrum wurde zum seelischen Asyl vieler Kinder und Jugendlichen.

 

Trotz andauernder Eskalation kehrte Marina nach Awdijiwka zurück.

– Die Leute warten, ich habe es ihnen versprochen. Wenn nichts anders übrig bleibt, spiele ich für sie in Bombenkellern. –

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Das geplante Schattentheater-Projekt konnte leider nicht durchgeführt werden, aber es wurde schon mal vorgeprobt. 

 

In dieser Woche hatte Marina die Gelegenheit, ein genaues Bild über die humanitäre Lage zu machen und stellte auch viel Positives fest. Trotz Ernst der Lage wurde eine humanitäre Katastrophe verhindert. An Lebensmittel, Wärmedecken und Hygieneartikel hat es nicht gefehlt. Die ukrainischen Freiwilligen, internationale Hilfsorganisationen und nicht zuletzt die Lokalverwaltung reagierten schnell und arbeiteten effizient. Woran es weiterhin fehlt, sind Schul-, Schreib- und Bastelwaren, Entwicklungsspiele, Musikinstrumente und Zubehör. Dies sind Artikel, die zur Bildung und Weiterentwicklung extrem wichtig sind. 

 

In der Musikschule Awdijiwka übergab Marina die Spende vom Berliner Geigenbau Atelier Kogge & Gateau – eine große Packung von Geigen-, Bratschen- und Cellosaiten, Seitenhalter, Stege und einen Violinbogen. Die Leiterin und alle Lehrer der Musikschule bedanken sich ganz herzlich für diese Spende.

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Unsererseits bedanken wir uns bei der Musikschule!

– Alle fragen mich, wieso ich nicht wegfahre. Aber wie kann ich es? Ich kann doch nicht die Schüler alleine lassen! Sie und ihre Eltern wollen weiter Musikunterricht haben. Man darf es ihnen nicht wegnehmen, sie brauchen es. Den Kindern geht es besser dabei! – sagte Oksana, Geigenlehrerin und Leiterin des Schulorchesters.

In diesen harten Zeiten hat sich die Schule – genau wie wir – zu Aufgabe gemacht, mit Musik zu retten. Und durch ihren Einsatz schaffen die Lehrer, Kinder und ihre Familien zu trösten und zu ermutigen.

 

Fotos: Anastasia Magazova

Fotobericht folgt in Kürze

 

 

 

 


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MUSIK RETTET an der Frontlinie

Im Oktober 2016 reiste die Geigerin Marina Bondas wieder in die ostukrainischen Kriegsgebiete.

Fotobericht HIER

Mit einem Musikrehabilitations-Programm besuchte sie die Kinderheime in Torezk und Pokrovsk (ehemals Krasnoarmijsk) sowie allgemeine Schule Nr.6 und das Rehabilitationszentrum für Kinder mit Behinderungen in Awdijiwka.

 

 

Musik von Vivaldi, Bach, Kreisler und Paganini, Volkslieder und Jazz, Gespräche, musikalische Spiele und Witze, Zeichnen nach Musik. Gemeinsam mit den Kindern suchte Marina nach dem Sinn der Musik, nach den Zusammenhängen zwischen den komponierten Melodien und den “unmusikalischen” Klängen, die uns jeden Tag umgeben. Aus einer Konservendose und Haargummis wurde in zwei Minuten eine Gitarre gebaut, aus einem Überraschungsei und Kieselsteinen ein Shaker. So einfach kann Musik entstehen! Mit diesen Beispielen wurden die Kinder zum Experimentieren angeregt. Buntstifte und Malblocks wurden verteilt, die Kinder malten Bilder, die sie sich beim Hören der Musik vorstellten. So wurden Fantasie und assoziatives Denken angeregt.

So heilbar kann die Musik sein! Der Junge Rodion ist eigentlich Autist, zu schüchtern und zu verschlossen, besonders gegenüber den Fremden. Doch mit der Musik fand man den Schlüssel zu ihm und ließ ihn aufblühen.

 

 

Je nach Bedarf verteilten wir in den Einrichtungen auch Winterkleidung und Spielsachen aus Berlin sowie unsere Bettwäsche, die in Slowjansk und Kramatorsk von Binnenflüchtlingen angefertigt wurde (unsere Spendenaktion siehe HIER)

 

Viel Zeit verbrachte Marina in Awdijiwka. Tag und Nacht sind in der ganzen Stadt Maschinengewehrsalven und Kanonaden zu hören, ab und zu landen Minen in den Wohnsiedlungen, im Stadtteil Alt Awdijiwka fliegen des öfteren Splitter und verirrte Kugeln um die Ohren. Trotz allem versuchen die Menschen dort, ihrem Alltag nachzugehen und ein bisschen Frieden mitten im Krieg zu verschaffen.

 

 

Im Altersheim Awdijiwka wurden Bettwäsche sowie Hygieneartikel und eine Kiste Kräutertees und Honig von den Freiwilligen aus Kyiw und Karpaten überreicht. Dort gab es natürlich auch ein kleines Konzert.

Im Krankenhaus Awdijiwka wurde unsere Bettwäsche überreicht.

Schul- und Schreibware, einen Mikroskop-Set aus Berlin und unsere Bettwäsche übergaben wir an das neu gegründete Zentrum für Familie und Jugend und seinen Leiter, Vater Volodymyr. Zusammen mit ihm besuchten wir auch einige hilfsbedürftige Familien in Alt Awdijiwka.

Mit Geschenken aus Berlin besuchten wir Slawik. Der Junge leidet an einer seltener Krankheit, mit seinen 22 Jahren hat er den Körper eines 11-jährigen, jeder Schritt bereitet starke Schmerzen. Die Familie ist zur Zeit in einer kleiner Mietswohnung im 6 Stock ohne Fahrstuhl untergebracht, da ihr Haus von Minen beschädigt wurde. Slawik liebt Autos und träumt davon, ein Kraftfahrer zu werden und durch die Welt zu reisen.

Natürlich traf Marina auch unsere MUSIK_RETTET Kinder, besprach mit ihnen gemeinsame Kunst- und Musikprojekte. Wir möchten gerne unsere Schützlinge zu aktiven Teilnehmer unserer Projekte integrieren, um mehr Menschen mit heilender Kraft der Kunst erreichen.

 

 

Dem Krieg zum Trotz muss das Leben weitergehen und wir möchten dabei helfen! Mit Kunst und Musik kann man den Umständen am besten trotzen, und eines Tages den Frieden bringen.

Zurzeit planen wir weitere Projekte innerhalb der Kriegsgebiete sowie Sommercamps für kriegstraumatisierte Kinder in Deutschland (unser Projekt aus dem Vorjahr siehe HIER )

 

Bitte helfen Sie uns, diese Projekte umzusetzen!

 

SIE KÖNNEN SPENDEN

 

Kontoverbindung:

Ukraine Hilfe Berlin

IBAN: DE68 8306 5408 0104 872215

BIC: GENO DE F1 SLR

Betreff: MUSIK RETTET

 

SIE KÖNNEN AN UNSEREN WOHLTÄTIGKEITSAKTIONEN UND VERANSTALTUNGEN TEILNEHMEN

 

Demnächst:

S O S – send out smile // Charity Photoshooting (langfristige Aktion)

Charity – Adventskonzert in der Zionskirche am 18.12.16 um 11:30

 

UND DAS WICHTIGSTE – empfehlen Sie uns weiter, damit möglichst viele Menschen sich unserer Arbeit anschließen!

 

 

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Herzlichen Dank an alle unsere Spender und Unterstützer in Deutschland!

 

Herzlichen Dank an Эдуард Кулинич, CIMIC Авдеевка für die Zusammenarbeit und Begleitung vor Ort.

 

Herzlichen Dank für die Berichte vor Ort an Наталя Поколенко und das DoTeBe-Team, an Joerg Drescher, an den Fotografen Oleksandr Ratushnyak sowie an den Journalist Volodymyr Runets und das tv24-Team.

 

Herzlichen Dank an die Freiwilligen in der Ukraine für ihre unermüdliche Arbeit!


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Reise in die Kriegsgebiete August 2016

Eigentlich war es Urlaub. Doch Marina wollte ihn anders verbringen. Hausbesuche in Awdijiwka und Tonenke, Altersheim in Awdijiwka, wo Hygieneartikel, Medikamente und Kleidung verteilt wurde. Kinderheime in Krasnyj Liman, Torezk und Slowjansk – Musikrehabilitation mit den Kindern. Danach wurden Schulwaren, Spielzeuge und Kleidung überreicht.

Fotobericht HIER

Die Menschen freuten sich nicht nur über die humanitäre Hilfe, sondern auch über den persönlichen Besuch. An vielen dieser Orte leben sie von der Welt abgeschnitten, einsam, trostlos und müde vom Krieg und Angst.

Natürlich besuchte sie auch unsere “MUSIK-RETTET” Kinder. Trotz der trostlosen Lage und Explosionsgeräuschen in Entfernung war es ein schönes Wiedersehen – die Kleinen strahlten, die Eltern waren glücklich und erzählten uns, wie sehr verändert, energiegeladen, ideenreich und fröhlich ihre Kinder aus Deutschland zurückkamen.

Vor Ort verschaffte man sich den Überblick über die aktuelle Situation und Nöte der Menschen, machte neue Kontakte, plante neue Projekte.

Herzlichen Dank an Eduard Kulinich und die Hilfsorganisation Народнин Тил für die Reisebegleitung. Herzlichen Dank an CIMIC-Awdijiwka für die Zusammenarbeit.

Wir danken herzlich für alle Sach- und Geldspenden.


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Літній табір «Музика рятує», 5-19 червня 2016 р. // Заключний звіт

MUSIK RETTET Sommercamp 5-19 Juni 2016 // Endbericht deutsche Version HIER

 

Реабілітаційний проект Heart for Ukraine
у співпраці з:
Ukraine-Hilfe Berlin e. V.
FestLand e. V.
Проект «Освіта» Симфонічного Окрестра Радіо Берлін
Народний Тил

 

11 дітей та підлітків з Авдіївки та двоє підлітків зі Словꞌянсьа перебували два тижні в Німеччині для реабілітації та відпочинку. Вони приймали участь в музичних, митецьких та терапевтичних  воркшопах та у спільних заходах разом із німецькими сімꞌями.

 

Авдіївка – місто на Сході України. Уже два роки це – фронтове місто. Набільше страждають від цього в місті саме діти. Їх щоденне життя  супроводжують звуки вибухів та пострілів. Свій вільний час вони вимушені проводити дома, бо прогулянки парком чи лісом можуть закінчитися фатально. Вони ще добре памꞌятають, як ракети із «градів» падали на їхні домівки і постійно живуть у страсі, що це може знову статися.

Фото ТУТ

Словꞌянськ – тут тепер встановився мир. Але ще зовсім не так давно місто пережило багатомісячну окупацію, хаос та беззаконня, підвали, де катували людей, та потужні обстріли. І зовсім поруч війна продовжується.

 

 

МЕТА ПРОЕКТУ

  • Реабілітація психічно травмованих дітей із зони бойових дій в Україні
  • Надання можливості самовираження через музику та візуальне мистецтво
  • Культурна освіта та підтримка творчого обрарування
  • Культурний обмін, розширення кругозору
  • Підтримка міжнародного порозуміння
  • Подолання боязні контакту

Детально про цілі проекту ТУТ

 

 

МІСЦЕ

Затишне містечко Клейн Леппін зі своїм Будинком Фестивалів (FestSpielHaus) – перебудованим селянським обійстям, в якому вже багато років відбувається «Село ставить оперу» (“Dorf macht Oper”) та інші чудові культурні проекти для дітей та дорослих, – є досконалим місцем для проживання, піших походів, воркшопів, а також для невимушених зустічей з німецькими дітьми та сімꞌми. Тут діти можуть насолоджуватися не тільки музикою та мистецтвом, але й природою та спокоєм.

Фото ТУТ

 

 

ПРИЇЗД

В Будинку Фестивалів в Клейн Леппін дітей сердечно зустріли господарі та берлінські волонтери.

Фото ТУТ

 

 

ХАРЧУВАННЯ

Про різноманітне меню, постійний контоль за свіжими продуктами та з любовꞌю приговлену їжу дбали кухарка пані Інгрід та її помічниця Ольга, яким допомагли наші волонтери.

Крім того, ми отримали цілий ряд пожертв: палету мінеральної води «Бад Ліберверда», палету дитячих соків, велику кількість свіжих фруктів, морозива, фруктового сиропу та солодощів, а також велику пожертву у формі харчових продуктів від Berliner Tafel. Величезна подяка усім чудовим людям за домашні пироги!

Фото ТУТ

 

 

ЕКСКУРСІЇ У БЕРЛІН

За два тижні відбулися три екскурсії у Берлін – прогулянка містом, відвідини генеральної репетиції Симфонічного Окрестру Радіо Берлін в Берлінській Філармонії, поїзка на катері Шпреєю, відвідини AquaDom & SEA LIFE Berlin, екскурсія з екскурсоводом Оленою Kегліною, обід в ресторані-кафе Ephraim’s. Відвідини церкви св. Марії та прийом в українському посольстві, під час якого наші діти покорили серця гостей своїм чудовим концертом. А ще поїздка у двоповерховому регіональному поїзді з Глевена у Берлін справила на дітей велике враження.

Фото ТУТ

 

 

BОРКШОПИ

На деяких воркшопах діти працювали разом, на інших їх ділили на групи. При цьому ми уважно спостерігали за дітьми, звертали увагу на їх здібності та вподобання, за потреби заохочуючи їх та допомагаючи їм. Графік заходів був гнучким і змінювався нами за потреби, щоб, з одного боку, уникнути стресу під час праці, а з другого боку, щоб дати дітям більше часу та можливостей для заняття тими речами, якими вони охоче займалися.

Особливу увагу ми звертали на те, щоб під час творчої праці дітям не навꞌязувалися якісь правила чи оцінки на зразок «правльно-хибно», та щоб діти мали багато свободи і щоб у них не виникав тиск та боязнь оцінки.

Між дітьми та педагогами встановилися дружні відносини. На більшості воркшопів дітям практично нічого не «викладалося», вони скоріше творили разом із митцями.

 

 

Винайди, змайструй свій музичний інструмент та заграй на ньому

Проект «Освіта» Симфонічного Окрестра Радіо Берлін

(Ізабель Штегнер, Гудрун Фоглер, Рудольф Деблер)

Фотозвіт ТУТ

Запис передачі DeutschlandRadio Kultur ТУТ

На цьому воркшопі йшлося про природу звуків. Музиканти оркестру навчали дітей, як практично із будь-якого, навіть зовсім «немузичного» предмету (напр. відра чи пласмасової труби), можна зробити музичний інструмент та грати на ньому. А потім із багатьох саморобних малих інструментів ми зробили один великий інструмент, на якому діти разом грали. Музиканти також навчали дітей мові жестів, яка допомагає спільній грі на музичних інструментах. Діти компонували свої музичні твори, використовуючи для цього музичні знаки власного винаходу. Разом ми вигадували історії, які можна було б озвучити на цьому інструменті.

 

 

Музичне виховання / хор / музична терапія

Анна Гілецька

Фотозвіт ТУТ

Під час воркшопу діти вивчали пісні різними мовами.

Деякі з цих пісень супроводжувалися грою на дитячих інструментах або хореографією. Діти вивчили кілька українських хороводів, які вони виконали разом з гостями на заключному святі.

Деякі з дітей уже вміли грати на музичних інструментах та мали можливість отримати індивідуальні заняття. Інші скористалися нагодою повчитися грати на новому інструменті (фортепіано, сопілці чи малому ксилофоні). І навіть якщо гра на музичному інструменті вимагає багато уміння та тривалих вправ, то особлива увага приділялася головному у грі на музичних інструментах – задоволенню, яке завжди було на передньому плані, а не задача якнайкраще зіграти.

Спів «заражає» і робить щасливим. Особливо тоді, коли йому навчають з великою любовꞌю та умінням. В цьому ми не раз переконалися. Пісні, вивчені на хорі, співалися і під час екскурсій.

… та по дорозі назад.

 

 

Мультфільм

Ольга Майкл та Ілля Рівкін

Діти писали сценарій, малювали та майстрували малюнки та декорації, займалися монтажем та записували звук.

Фотозвіт ТУТ

Для музичного фону та всіляких звуків використовувалися інструменти, які діти самі змайстрували під час воркшопу з майстрування музичних інструментів, або ж діти експерементували за тим самим принципом, щоб зобразити шум моря, вітер і т.д.

Mитці розповіли дітям про принципи та техніку виробництва малюваних мультфільмів, одночасно залишаючи достатньо місця для ідей та експериментів.

 

 

Малювання акриловими фарбами / Реабілітація мистецтвом / Ігри у вільний час

Аліса Поплавська

Фотозвіт ТУТ

 «Світло та любов це …» – на цьому воркшопі діти говорили про те, що вони асоціюють з поняттями «світло» та «любов» і малювали разом кольоровими олівцями великий малюнок на цю тему.

 «Намалюй планету» – в рамках цього воркшопу діти познайомилися з технікою малювання акриловими фарбами.

У воркшопах використовувалися такі прийоми мистецької терапії як інтерпретація образів, саморефлексія за допомогою розслаблення та самовираження. Метою було «розвідати» креативність дітей, розширити їх мислення та заохотити їх до творчого вираження.

Вільний час проводили у цікавих спільних іграх та іграх для знайомства. Тут діти заохочувалися до командного способу мишлення, вироблення креативних та нестандартних стратегій та логічного мишлення.

 

 

Малювання в ансаблі

Алан Майер

Фотозвіт ТУТ

На початку усі зіграли у гру на уяву та зображення.

Потім дітям пояснили різні матеріали та прийоми малювання. У групах діти натягували великі полотна на рами та підготовляли їх. А потім вони по черзі малювали на усіх полотнах.

 

 

 

Фотопроект

Ілля Полунін

Фотозвіт ТУТ

Після введення у фотографію діти разом розробили власну їдею, самі були в якості моделей під час зйомок і обговорювали обробку фотографій.

 

 

 

Bоркшоп гопак

Тарас Макота

Гопак – це танець, що вимагає доброї фізичної підготовки.

Деякі діти приймали участь самі, інші розважалися, спостерігаючи за учасниками. Вечір видався для всіх веселим.

 

 

 

ВІЛЬНИЙ ЧАС

Фотозвіт ТУТ

І вільний час діти часто проводили з митцями чи музикантами, що прийняли участь у проекті. Були прогулянки, гра в футбол, запускання повітряних зміїв, настільні ігри, перегони на ходулях, бадмінтон та багато іншого. Діти з задоволенням також малювали чи грали на музичних інстурментах.

 

 

 

ЗАКЛЮЧНЕ СВЯТО

Фотозвіт ТУТ

На завершення двотижневого проекту відбулася виставка, показ фільму та великий концерт. З гордістю діти представляли гостям результати своєї праці: малюнки та картини, свій мульфільм та різноманітну музичну програму – хорові пісні різними мовами, виступи соло та у ансамблі. Для деяких дітей цей концерт став особливою подією – ще два тижні до цього вони не могли зіграти жодної ноти, а під час заключного концерту вони провели сольний виступ під оплески захоплених глядачів.

Після концерту діти показали глядачам українські групові танці, залучаючи до них присутніх.

А на закінчення усіх гостей запросили на барбекꞌю.

 

 

Це був чудовий, багатий на враження та відкриття час. Отримані враження та досвід залишаться на все життя. Хтось відкрив власні обдарування та вподобання, інший реалізував давнє бажання малювати чи грати на музичних інструметах.

Діти відкрили для себе Берлін з його історією та різноманіттям. Вони відкрили для себе Німеччину з її архітектурою та її традиціями. Вони відкрили для себе німецьку мову та бажання її вчити. Ці діти стануть містком між маленьким українським містечком на лінії фронту та далекою Європою.

І не в останню чергу три тижні (включаючи дорогу туди й назад) діти, засинаючи, могли насолоджуватися тишею та гратися на вулиці та на природі, не боючись мін чи розтяжок.

У нас була можливість, уважно спостерігати за дітьми та їх оцінити. Деякі діти – надзвичайно музично обдаровані і ми будемо старатися їх підтримати у подальшому музичному навчанні. Один підліток проявив особливу здатність та бажання малювати, і тому ми запропонували йому та його родині подумати про майбутню професію, повꞌязану з малюванням чи графічним дизайном, і будемо за можливості підтримувати його у цьому напрямку. Більшість дітей потребує і далі музику та мистетцтво як терапію, щоб краще перебороти їх психологічні травми і повꞌязані з ними проблеми (вади мови, порушення координації та сну). Ми детально проконсультували батьків у цьому напрямку і будемо їх, наскільки можливо, підтримувати.

Німецькі учасники проекту отримали в свою чергу нагоду познайомитися з українською культурою та взнати про конфлікт та життя у війну з перших рук. Для деяких берлінських митців він став поштовхом, щоб приїхати до Авдіївки, для того, щоб там провести мистецькі та музичні проекти.

За ці два тижні завꞌязалося багато дружніх стосунків, які напевно залишаться надовго.

 

 

ЩО ДАЛІ?

У серпні Марина відвідала дітей та їх родини в Авдіївці та Словꞌянську. Софійку та її маму вона зустріла по дорозі в Одесі.

Фотозвіт ТУТ

У вересні 2016 року журналіст газети Більд (Das Bild) Петер Тіде приїхав у зону бойових дій та навідався до дітей з Авдіївки.

Репортаж ТУТ

А ось так привітали дітки та їх батьки і вчителі Марину з днем народження

І також разом з Іллею Полуніним зробили для неї цю футболочку.

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Ми залишатимемося з дітьми у контакті та надіємося, що у наступні літні канікули вони зможуть знову приїхати та жити у німецьких сімꞌях.

Ми плануємо подальші мистецько-музичні проекти в Авдіївці та в усій зоні бойових дій.

Для літнього табору 2017 року вже складений новий список дітей, яким потрібна реабілітація.

 

Наша сердечна подяка за співпрацю та допомогу:

Посольству України в Німеччині, фірмі Euroclub Busreisen GmbH, фонду Child Fund, Carlos Rodriguez PHOTOGRAPHY, SKS Steuerberatung, Berliner Tafel, ресторану-кафе «У Ефраїма», фірмі Bad Liebenwerda Mineralquellen, Studio povvera, Полтавському Батальйону Небайдужих, журналу «Українці в Берліні», Наталі Поколенко та телеканалу До ТеБе, музичній школі м. Авдіївка, Благодійному фонду «Слов’янськ відродження», Марині Одінцовій, Галині Дзюбі, Анні Ройті, Олені Кегліній, Олександрі Рудневій, Урте Каунас, Оксані Хааґ, Саші Пушкіну, Надії Ільченко, Ігору Лупаско та Олегу Ревезі, Ользі та Ханс-Йоахіму Шумахерам, Олегу та Олені Полянко, Олені Маас, Ірині Голубовій, Наталці Проскурі, Оксані Федак, Василю Мотузу, Наташі Самуель, Кирилу Коломієць, Науму Ардишеву, Вірі Нойфельд, Віталію Олійнику.


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MUSIK RETTET Sommercamp 5-19 Juni 2016 // Endbericht

Літній табір «Музика рятує», 5-19 червня 2016 р. // Заключний звіт УКРАЇНСьКОЮ ТУТ 

 

Ein Rehabilitationsprojekt von Heart for Ukraine
in Zusammenarbeit mit:
Ukraine-Hilfe Berlin e. V.
FestLand e. V.
Education-Projekt des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin
Народний Тил.

 

11 Kinder und Jugendliche aus Awdijiwka und 2 Jugendliche aus Slowjansk kamen für zwei Wochen zur Rehabilitation und Erholung nach Deutschland. Sie nahmen an musikalischen, künstlerischen und therapeutischen Workshops sowie an gemeinsamen Aktivitäten mit deutschen Familien teil.

Awdijiwka – eine Stadt im Osten der Ukraine. Seit zwei Jahren ist sie ein Kriegsgebiet. Am meisten leiden die Kinder dieser Stadt. Ihr Alltag wird von Explosions- und Schussgeräuschen begleitet. Ihre Freizeit müssen sie zu Hause verbringen, denn ein Parkausflug oder Waldspaziergang kann tödlich enden. Sie müssen sich ständig vorsehen, um nicht an Sprengfallen oder Blindgänger zu geraten. Sie können sich noch gut an die Momente erinnern, als Grad-Raketen auf ihre Häuser fielen und leben in ständiger Angst, es könnte wieder passieren.

Fotos HIER

Slowjansk – inzwischen ist hier Frieden eingekehrt. Doch es ist noch nicht lange her, dass die Stadt monatelange Besatzung, Chaos und Rechtlosigkeit, Folterkeller und schweren Beschuss erlebte. Und in unmittelbarer Nähe geht der Krieg weiter.

 
 
 

ZIELE DES PROJEKTS

  • Rehabilitation der traumatisierten Kinder aus der Kriegszone in der Ukraine
  • das Ermöglichen der Selbstdarstellung durch Musik und visuelle Kunst
  • Kulturelle Bildung und Förderung der kreativen Begabungen
  • Kultureller Austausch, Horizonterweiterung
  • Förderung von Völkerverständigung
  • Überwindung von Kontaktängsten

Zielsetzungen ausführlich HIER

 

DER ORT

Das gemütliche Örtchen Klein Leppin mit seinem FestSpielHaus – einem umgebauten Bauernhof, in dem seit vielen Jahren “Dorf macht Oper” und andere tolle Kulturprojekte für Kinder und Erwachsene stattfinden –  bietet einen perfekten Ort zum Wohnen, Wandern, für Workshops sowie ungezwungene Begegnungen mit deutschen Kindern und Familien. Hier konnten die Kinder nicht nur Musik und Kunst, sondern auch die Natur und Ruhe genießen.

Fotos HIER

 

DIE ANKUNFT

Von den Herren des Hauses und den Berliner Freiwilligen wurden die Kinder im FestSpielHaus Klein Leppin herzlich empfangen.

Fotos HIER

 

DIE VERPFLEGUNG

Für ein abwechslungsreiches Menü, stets kontrollierte und frische Zutaten und mit Liebe zubereitetes Essen sorgte die Köchin Ingrid mit der Helferin Olga, unterstützt von unseren Freiwilligen.

Außerdem bekamen wir Spenden: eine Palette Mineralwasser von „Bad Liebenwerda“, eine Palette Kindersaft, jede Menge frisches Obst, Eis, Fruchtsirup und Süßigkeiten sowie eine große Lebensmittelspende von der Berliner Tafel. Herzlichen Dank auch an alle lieben Menschen für die hausgemachten Kuchen!

Fotos HIER

 

AUSFLÜGE NACH BERLIN

Während der zwei Wochen gab es drei Ausflüge nach Berlin – Stadtbummel, Besuch der Generalprobe des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin in der Berliner Philharmonie, eine Bootsfahrt an der Spree, Besuch des AquaDom& SEA LIFE Berlin, Exkursion mit der Fremdenführerin Elena Keglina, Mittagessen im Café-Restaurant Ephraim’s, Besuch der St. Marienkirche sowie ein Empfang in der Ukrainischen Botschaft, bei dem unsere Kinder alle Anwesenden mit einem tollen Konzert beeindrucken konnten. Auch die Fahrt im zweistöckigen Regionalzug vom Glöwen nach Berlin war für die Kinder eine tolle Erfahrung.

Fotos HIER

 

DIE WORKSHOPS

Bei einigen Workshops arbeiteten alle Kinder zusammen, bei anderen wurden sie in Gruppen aufgeteilt. Dabei haben wir die Kinder genau beobachtet, ihre Begabungen und Vorlieben berücksichtigt, sie ggf. ermutigt und unterstützt. Der Zeitplan wurde flexibel gestaltet und nach Bedarf kurzfristig geändert, um einerseits Zwang bei der Arbeit zu vermeiden, andererseits um den Kindern mehr Gelegenheit und Zeit für eine Arbeit zu geben, die sie gern tun.

Wir legten besonderen Wert darauf, dass den Kindern während der kreativen Arbeit keine “richtig-falsch”-Vorschriften und Bewertungen aufgezwungen wurden, sondern viel Freiheit gelassen und somit der Druck und die Angst vor Urteilen genommen wurde.

Es entstand ein freundschaftliches Verhältnis zwischen den Kindern und Pädagogen. Bei den meisten Workshops wurden die Kinder kaum “unterrichtet”, sondern schufen etwas gemeinsam mit den Künstlern.

 

 

Musikinstrumente erfinden, bauen und spielen

Education-Projekt des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin

(Isabel Stegner, Gudrun Vogler, Rudolf Döbler)

Fotobericht HIER

Sendung bei DeutschlandRadio Kultur HIER

Bei diesem Workshop ging es um die Natur der Klänge. Die Musiker des RSB brachten den Kindern bei, dass man aus jedem noch so “unmusikalischen” Gegenstand (z. B. ein Eimer oder ein Plastikrohr) ein Musikinstrument bauen und darauf spielen kann. Viele kleine selbstgebastelte Instrumente wurden dann zu einem großen Instrument zusammengebaut, auf dem alle Kinder zusammen spielten. Die Musiker brachten den Kindern eine Zeichensprache bei, die das gemeinsame Musizieren regelte. Die Kinder schrieben eigene Stücke und benutzten dafür selbst erfundene Partiturzeichen. Man erfand Geschichten, die man mit dem Instrument vertonen konnte.

 

 

Musikerziehung / Chor / Musiktherapie

Anna Giletska

Fotobericht HIER

Bei dem Workshop wurden Lieder in verschiedenen Sprachen einstudiert.

Einige der Lieder wurden von Kinderinstrumenten und Choreografie begleitet. Auch einige ukrainische Reigentänze wurden erlernt, die die Kinder später beim Abschlussfest gemeinsam mit den Gästen aufführten.

Einige der Kinder spielten bereits ein oder mehrere Instrumente und hatten die Gelegenheit, Einzelunterricht zu bekommen. Andere hatten die Gelegenheit, ein Instrument (Klavier, Blockflöte, kleines Xylophon) neu zu erlernen. Auch wenn der Umgang mit einem Musikinstrument viel handwerklichen Könnens und vieler Übung bedarf, wurde besonders darauf geachtet, dass das Wesentliche beim Musizieren – die Freude – immer im Vordergrund blieb und Leistungsdruck vermieden wurde.

Singen ist „ansteckend“ und macht glücklich. Besonders dann, wenn es mit viel Liebe und Können beigebracht wird. Davon konnten wir uns oft überzeugen. Die beim Chor einstudierten Lieder sang man auch bei den Ausflügen:

 

…und auf dem Rückweg.

 

 

Zeichentrickfilm

Olga Michael und Ilya Rivkin

Die Kinder schrieben das Drehbuch, zeichneten und bastelten am Bild, machten den Schnitt und nahmen den Ton auf.

Fotobericht HIER

Für die Hintergrundmusik und alle Geräusche wurden die Instrumente benutzt, die beim Musikinstrumenten-Workshop gebaut wurden bzw. experimentierten die Kinder nach demselben Prinzip, um Meeresrauschen, Wind etc. auszudrücken.

Die beiden Künstler erklärten den Kindern das Prinzip und die Techniken der Zeichentrickproduktion, ließen den Kindern jedoch viel Freiraum für Ideen und Experimente.

 

 

Acryl-Malerei /Kunst-Rehabilitation /Freizeitspiele

Alisa Poplavskaya

Fotobericht HIER

“Licht und Liebe sind … “ – bei diesem Workshop sprachen die Kinder darüber, was sie mit den Begriffen Licht und Liebe assoziieren und malten gemeinsam eine große Buntstiftzeichnung zu diesem Thema.

“Male den Planeten” – während des Workshops wurden unter anderem Techniken der Acryl-Malerei vermittelt.

Bei den Workshops wurden kunsttherapeutische Techniken wie Bildinterpretation, Selbstreflexion durch Entspannungstechniken und Selbstdarstellung angewendet. Es galt, die Kreativität der Kinder zu erkunden, ihre Denkweise zu erweitern und sie zum kreativen Ausdruck zu ermutigen.

 

Die Freizeit verbrachte man mit spannenden Gemeinschafts- und Kennenlernspielen. Hier wurden die Kinder zum Teamdenken, kreativen und raffinierten Strategien und logischem Denken angeregt.

 

 

Zeichnen im Ensemble

Alan Meyer

Fotobericht HIER

Zur Einführung gab es ein Kennenlernspiel.

Danach wurden verschiedene Materialien und Techniken erklärt. Gemeinsam haben die Kinder große Leinwände aufgezogen und vorbereitet. Die Kinder arbeiteten dann abwechselnd an allen Leinwänden.

 

 

Das Fotoprojekt

Ilya Polunin

Fotobericht HIER

Nach einer Einführung in die Fotoproduktion entwickelten die Kinder gemeinsam ihre eigene Idee, standen Modell beim Fotoshooting und besprachen die Nachbearbeitung.

 

 

Workshop Hopak

Taras Makota

Hopak ist ein ukrainischer Tanz, der vieler Übung bedarf.

Einige der Kinder machten mit, andere amüsierten sich beim Zuschauen. Es war für alle ein lustiger Abend.

 

 

FREIZEIT 

Fotobericht HIER

Auch ihre Freizeit verbrachten die Kinder oft mit den beteiligten Künstlern und Musikern. Es gab Spaziergänge, Fußball, Drachenfliegen, Brettspiele, Wettrennen auf Stelzen, Badminton und vieles mehr. Gern wurde auch gemalt und musiziert.

 

 

DIE ABSCHLUSSFEIER

Fotobericht HIER

Zum Abschluss der Projektwochen gab es eine Ausstellung, eine Filmvorführung und ein großes Konzert. Stolz präsentierten die Kinder den Gästen das Ergebnis ihrer Arbeit – Zeichnungen und Bilder, einen Zeichentrickfilm und ein reiches musikalisches Programm – Chorstücke in verschiedenen Sprachen, Solo- und Ensembleauftritte. Für einige der Kinder wurde das Konzert zum besonderen Ereignis – noch vor zwei Wochen konnten sie keinen einzigen Ton spielen, und beim Abschlusskonzert hatten sie einen Soloauftritt mit Applaus und einem begeisterten Publikum.

Nach dem Konzert führten die Kinder das Publikum zu ukrainischen Reigentänzen an.

Zum Abschluss gab es eine Grillparty, zu der alle Gäste eingeladen wurden.

 

Es war eine wunderschöne, erlebnis- und entdeckungsreiche Zeit. Die gesammelten Eindrücke und Erfahrungen bleiben für das ganze Leben. Der Eine entdeckte bei den Workshops eigene Begabungen und Vorlieben, der Andere erfüllte sich den langjährigen Wunsch zu malen oder zu musizieren.

Man entdeckte Berlin mit seiner Geschichte und Vielfalt. Man entdeckte Deutschland mit seiner Architektur und seinen Traditionen. Man entdeckte Europa mit seiner Kultur, sauberen Straßen, alternativen Energien, Mülltrennung. Man entdeckte die deutsche Sprache und bekam Lust, sie zu lernen. Diese Kinder werden zu einer Brücke zwischen einer kleinen ukrainischen Stadt an der Frontlinie und dem fernen Europa.

Und nicht zuletzt konnte man drei Wochen lang (inklusive Hin- und Rückreise) die Stille beim Einschlafen genießen und draußen im Grünen spielen, ohne sich nach Sprengfallen umsehen zu müssen.

Wir hatten die Gelegenheit, die Kinder aufmerksam zu beobachten und sie einzuschätzen. Einige der Kinder sind musikalisch außerordentlich begabt, nach Möglichkeit werden wir sie in ihrer weiteren Ausbildung unterstützen. Ein Jugendlicher hat eine besondere Vorliebe und Begabung für das Zeichnen, so ermutigten wir ihn und seine Familie, über einen Beruf rund ums Zeichnen und Grafikdesign nachzudenken und würden ihn ggf. in dieser Richtung fördern. Die meisten Kinder brauchen weiterhin Musik und Kunst als Therapie, um ihre Traumata und damit verbundene Störungen (Sprachfehler, Koordinations- und Schlafstörungen etc.) besser zu verarbeiten, darüber haben wir die Eltern eingehend beraten und werden sie nach Möglichkeit auch unterstützen.

Für die Deutschen gab dieses Projekt eine Gelegenheit, die ukrainische Kultur näher kennenzulernen und über den Konflikt und das Leben im Krieg aus erster Hand zu erfahren. Für einige Berliner Künstler wurde es zum Anreiz, Awdijiwka zu besuchen und dort Kunst- und Musikprojekte durchzuführen.

In diesen zwei Wochen sind viele Freundschaften entstanden, die sicher von Dauer sein werden.

 

WIE GEHT ES WEITER?

° Im August besuchte Marina die Kinder und ihre Familien in Awdijiwka und Slowjansk. Mit Sonja und ihrer Mutter traf sie sich unterwegs in Odessa.

Fotobericht HIER

 

°Im September 2016 reiste der Bild – Journalist Peter Tiede in die Kriegszone und besuchte unter Anderem die Kinder in Awdijiwka. Reportage HIER

 

° Ende September feierte unsere Marina ihr Geburtstag. Das wertvollste unter vielen tollen Geschenken und Geburtstagswünschen kam aus Awdijiwka und Slowjansk. Diesen T-Shirt bereiteten unsere #MUSIK_RETTET Kinder zusammen mit dem Fotograf Ilia Polunin.

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Dazu ein musikalischer Gruß

 

° Ende September 2016 reiste der Künstler Alan Meyer (einer der Künstler, die unsere Kinder beim Sommercamp betreute) im Rahmen des Künstlerprojekts #Код Міста / #Метамістo in die ATO-Zone. Natürlich besuchte er auch unsere Kinder in Awdijiwka und Slowjansk. Es war ein schönes Wiedersehen.

Fotos HIER 

Mehr zum Projekt Код Міста HIER

 

Wir bleiben mit den Kindern weiterhin in Kontakt und hoffen, sie für die nächsten Schulferien in deutschen Gastfamilien unterzubringen.

Wir planen weitere Kunst- und Musikprojekte in Awdijiwka und innerhalb der gesamten Kriegszone.

Für das Sommercamp 2017 gibt es bereits eine neue Liste von rehabilitationsbedürftigen Kindern.

 

Herzlichen Dank für die Mitwirkung und die Unterstützung an:

Botschaft der Ukraine in Deutschland, Euroclub Busreisen GmbH, Child Fund, Carlos Rodriguez PHOTOGRAPHY, SKS Steuerberatung, Berliner Tafel, Café-Restaurant Ephraim’s, Bad Liebenwerda Mineralquellen, Studio povvera, Полтавський Батальйон Небайдужих, Zeitschrift Ukrainians in Berlin, Natalia Pokolenko und das Team von До ТеБе, Musikschule Awdijiwka, Благодійний фонд «Слов’янськ відродження», Marina Odintsova, Halyna Dzyuba, Anna Reuta, Elena Keglina, Alexandra Rudneva, Urte Kaunas, Oksana Haag, Sasha Pushkin, Nadezhda Ilchenko, Ihor Lupasko und Oleh Revega, Olga und Hans-Joachim Schumacher, Oleh und Olena Polyanko, Elena Maas, Irina Golubeva, Natalka Proskura, Oksana Fedak, Oksana Fedak, Vasyl Motuz, Natascha Samuel, Kirill Kolomiets, Naum Ardyschev, Vira Neufeld, Vitalij Olijnyk.

 

Bericht als PDF HIER

 

 


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Ukraine Hilfe Berlin
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Heart for Ukraine agiert unter der Obhut des gemeinnützigen Vereins Ukraine-Hilfe Berlin e. V. (Vereinsregister: VR 34200 B )

Nach Anfrage wird Ihnen gerne eine Spendenbescheinigung erstellt.

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