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Jahresbericht 2020

Das Jahr 2020 war auch für unsere Arbeit sehr abenteuerlich. Die Pandemie hat einige unserer Pläne durchkreuzt. Doch wir konnten nicht ganz untätig sitzen und passten unsere Tätigkeit den Umständen an.

Wir möchten uns bei allen unseren Partnern, Spendern und Unterstützern herzlich bedanken! Ohne Sie wären unsere Arbeit nicht möglich!

Das Erfreulichste in diesem Jahr war, dass wir neue Mentor*innen und Aktivist*innen sowie weitere Partnerorganisationen für unsere Projekte gewinnen konnten.

 

Was passierte im 2020?

 

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Vom 29 Januar bis 29 Februar fand wieder unsere Ausstellung ARTdespite statt. Im Rahmen der Ausstellung präsentierten wir stolz die Ergebnisse aus fast fünf Jahren des Projekts MUSIK RETTET – die Arbeiten unserer Schützlinge.

Die Ausstellung und die Veranstaltungsreihe verlief sehr erfolgreich – wir konnten neue Freunde gewinnen, haben einige Kunstwerke verkauft. Der Gesamterlös aus der Ausstellung kam unserem Projekt MUSIK RETTE zugute.

Und nicht zuletzt bedeutete der Erfolg der Ausstellung eine große Anerkennung für unsere Schützlinge. Diese Anerkennung trägt ihrer Stärkung und Selbstwertgefühl bei.

Die ausgestellten Kunstwerke finden Sie HIER

Bericht über die Ausstellung HIER

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Die Frühlingsreise in die Kriegsgebiete und unseren MUSIK RETTET Sommercamp mussten wir leider ausfallen lassen. Als Ersatz organisierten wir einen Online-Camp.

Trotz Entfernung und Einschränkungen war es eine sehr schöne Erfahrung für alle Beteiligten- wir alle sind uns näher gekommen, viel schöne Zeit miteinander verbracht, viele interessante Gespräche geführt. Und nicht zuletzt konnten wir unseren Schützlingen auch Neues beibringen können.

Auf dem Programm standen Workshops für Theater, Poesie, Zeichnen und Malen, Video, Yoga, Fotografie, Kunsttherapie, Textilmalerei, Journalistik, Deutsch, Spaziergänge durch Berlin, Diskussionsrunden über spannende Themen wie Träume, Hobbies, Beruf und Zukunft, Reisen, Kinderrechte, Gleichberechtigung, ehrenamtliche Tätigkeit und Verwirklichung sozialer Projekte, und vieles mehr. 

Auch unsere Kids hatten die Gelegenheit, als Mentoren aufzutreten, Workshops zu leiten und Diskussionen zu moderieren.

An dem Projekt nahmen Jugendliche aus Maryinka, Awdijiwka, Torezk, Kurakhove, Solote, Kramatorsk und Slowjansk teil.

Mehr über MUSIK RETTET Onlinecamp’20 HIER

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Zur gleichen Zeit fand in Awdijiwka “Landschaften der Heimatstadt” – ein online+offline Kunstprojekt statt, den wir finanziell (Kauf von Materialien) unterstützt haben. Unser Alan war online dabei.

Bericht HIER

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Im September reiste unser Künstler Alan Meyer mit seinem Kunstprojekt Diffusions in die Ostukraine. Diese Reise fand unter komplizierten Umständen statt, bedingt durch die Pandemie. Es war schwierig, etwas vorauszuplanen, man musste flexibel reagieren und spontan organisieren können. Jedoch war diesjährige Diffusions Art Residence sehr erfolgreich.

Bericht HIER

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Im Herbst bekamen wir einige medizinische Spenden (Sondennahrung), die wir in die Ukraine weiterverschickten. Vielen herzlichen Dank für die wertvolle Spende an den Comfort Homecare Pflegedienst Berlin, Sebastian Wolter und die Pflegekräfte des Pflegeheims!

Bericht HIER

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Unsere Weihnachts-Spendenaktion zugunsten von drei ukrainischen Hilfsorganisationen war äußerst erfolgreich. Insgesamt kamen 3150 € an Spenden bei uns an, die wir sofort an die betreffende Organisationen weitergeleitet haben.

Mehr über die Aktion HIER

Die Berichte der jeweiligen Organisationen folgen in Kürze.

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In diesem Jahr möchten wir uns herzlich bedanken bei Saitenflügel-Konzertsaal im Künstlerhof, Feuerlein Geigenakademie, Голоси Дітей/Voices of Children, Громадська організація міста Авдіївка “Сила ідей” /”Kraft der Ideen”, UNHCR Ukraine – Aгентство ООН у справах біженців в Україні, Homecare Pflegedienst Berlin.

 

Herzlichen Dank an die Musiker*innen Olga Monakh, Ganna Gryniva, Michiko Lena Feuerlein, Kosuke Yoshikawa, Ferdinand Ries, Yannick Wirner.

 

Herzlichen Dank an Botschaft der Ukraine in Bundesrepublik Deutschland für die Unterstützung.

 

Herzlichen Dank an unseren langjährigen Partner KiEZ Inselparadies Petzow, der uns auch moralisch unterstützt und die Organisation der Projekte leichter macht.

 

Vielen herzlichen Dank an alle unsere Spender und Unterstützer.

 

Und nicht zuletzt ein herzliches Dank an alle unseren Freiwilligen Mentor*innen und Helfer*innen!

 

Unsere Pläne im 2021? Diese hängen ein bisschen von der Situation um die Pandemie ab. Jedoch haben wir einige Ideen, wie wir unsere Tätigkeit auch den sperrigsten Bedingungen anpassen können.

 

Und wir freuen uns weiterhin auf Ihre Unterstützung!

 

Wir möchten Sie daran erinnern, dass unser Spendenkonto sich geändert hat. Aus Kostengründen haben wir das Unterkonto von Ukraine-Hilfe Berlin e. V. gekündigt, können aber das Hauptkonto des Vereins mitbenutzen, alle Spenden mit entsprechendem Verwendungszweck kommen automatisch bei uns an.

 

Unsere aktuelle Kontoverbindung:

 

Empfänger: Ukraine-Hilfe Berlin e.V.

Konto: Deutsche Skatbank

IBAN: DE24 8306 5408 0004 8722 15

BIC: GENODEF1SLR

 

 

Wir wünschen Ihnen allen viel Gesundheit und hoffen, dass das Jahr 2021 erfreulichere Nachrichten und das Ende der Pandemie mit sich bringt!

 


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Diffusions Reisebericht August-September 2020

Im August und September 2020 führte unser Künstler Alan Meyer wieder sein Kunstprojekt durch. #diffusions Art Residence fand in mehreren Städten der Ostukraine statt. Sowie die vorherigen Projekte kann man diese Art Residence mit den Worten des Projektteilnehmer Thomas Cummins aus Texas beschreiben – “Nomadic Residency”.

Diese Reise fand unter komplizierten Umständen, bedingt durch die Pandemie. Es war schwierig, etwas vorauszuplanen, man musste flexibel reagieren und spontan organisieren können. Jedoch fand die Reise statt, und sie war erfolgreich.

Aus Berlin kamen zwei Teilnehmer -Alan selbst und die Künstlerin Anna Deeva. Dazu kamen ukrainische (u.a. renommierte) Künstler*innen: Dmytro Kolomoytsev, Zugayrad Novikova, Olena Klochko, Sergey Zacharov, Masha Vushedsky, Yaroslav Sosnovyj, Yaroslav Leonets, Olga Sabadin, Larysa Kuleshova, Anna Berezina.

Auch die junge Sofiia Zhytetska (ehemals unser MUSIK RETTET- Schützling) war dabei.

Die erste Station war die Stadt Mariupol – ein für alle Beteiligten bereits heimisch gewordener Ort. In Mariupol traf man sich mit den Freunden aus vorheriger Projekte, man zeichnete und malte im Freien – in der Stadt, am Meer und im Yachtclub. Abends gab es Zeichen-Sessions mit Modellen.

Foto Bericht: https://www.behance.net/gallery/104911635/Mariupol-2020
Außerdem führten die Künstler*innen einen Kunstworkshop für Kinder mit Beeinträchtigungen, in Zusammenarbeit mit der Organisation ГЕНЕРАЦИЯ UA. Am Ende der Reise, angekommen in Kyiw, führten Alan und der ukrainische Künstler Dmytro Kolomoytsev einen weiteren Kunstworkshop für Kinder durch.

Foto Bericht: https://www.behance.net/gallery/105177265/generacija-UA-2020
Die nächste Station nach Mariupol war Awdijiwka. Dort verbrachten die Projektteilnehmer*innen drei Tage, zeichneten die Stadtlandschaften, Einheimische hatten die Gelegenheit, den Künstler*innen Model zu stehen. Am letzten Tag wurde in Awdijiwka eine große Ausstellung eröffnet, bei der die Arbeiten der früheren Diffusions präsentiert wurden. Die Eröffnung wurde von Live Musik, Performance und Life Painting begleitet. Seitens zahlreicher Besucher*innen der Ausstellung wurden die Künstler*innen sehr warm empfangen.

FotoBericht: https://www.behance.net/gallery/104537419/Avdiivka-2020

 

Danach wurden die Projektteilnehmer*innen eingeladen, einen für sie neuen Ort zu besuchen – Starobilsk. Dort kooperierte Diffusions mit dem von einheimischen Aktivisten organisierten Kunstprojekt “Аура Мiста” (Aura der Stadt).
Anstatt den geplanten 5 Tagen blieben die Künstler*innen dort fast zwei Wochen. Die besondere Atmosphäre der Stadt und die Rahmenbedingungen förderten die Kreativität der Projektteilnehmer*innen enorm.

Foto Bericht: https://www.behance.net/gallery/105471857/Aura-Mista
Dort wurde eine große Anzahl Arbeiten erschaffen, man arbeitete plain air mit den Studenten der Universität Luhansk (wegen des Krieges und der Besatzung von Luhansk siedelte diese Universität nach Starobilsk um)

Foto Bericht: https://www.behance.net/gallery/104640171/Plener-Auramista-Starobilsk-2020
In Starobilsk wurde ein Mural geschaffen.
Foto Bericht: https://www.behance.net/gallery/104703945/Mural-Starobilsk

Diese Arbeit gefiel den Aktivisten aus Kramatorsk, die Alan und sein Projekt bereits kannten. So schlugen sie vor, ein weiteres Mural in Kramatorsk zu malen. Dieser wurde nach Ankunft in Kramatorsk innerhalb von zwei Tagen angefertigt.

Foto Bericht: https://www.behance.net/gallery/105258365/Kramatorsk-cats
Dieser Mural erweckte eine hitzige Diskussion unter den Stadtbewohnern, in der Presse und in den sozialen Netzen. Dies ist jedoch öfters das Ziel von Street Art – eine Diskussion und einen Dialog in der Gesellschaft zu provozieren.

Foto Bericht: https://www.behance.net/gallery/104580673/Nash-Kramatorsk

Während der Arbeiten den dem Mural erhielten die Künstler*innen den Vorschlag, den Hauptplatz der Stadt “von den bösen Geistern zu befreien”. Der Künstler Dmytro Kolomoytsev – ein Kenner des Hinduismus – schlug vor, eine Shivapuj-Zeremonie abzuhalten, und machte zu diesem Zweck einen Lingam. Die Zeremonie verlief erfolgreich und erweckte großes Interesse.

Foto Bericht: https://www.behance.net/gallery/105267195/Shivalinga
Am nächsten Tag wurde im Kunstmuseum Kramatorsk eine Ausstellung mit den Arbeiten aus den Projekten Diffusions und Aura der Stadt eröffnet. Dank Corona verlief die Eröffnung in einer ruhigen, fast häuslichen, aber warmen Atmosphäre, was den Projektteilnehmer*innen nach dem sehr intensiven Monat guttat.

Foto Bericht: https://www.behance.net/gallery/105306899/Opening-Kramatorsk-2020-with-Aura-Mista
Später, nachdem Alan abgereist war, wurden zwei weitere Ausstellungen eröffnet,
eine in Starobilsk: https://www.behance.net/gallery/105999055/Starobilsk-opening-2020
und eine zweite in Lwiw: https://www.behance.net/gallery/105987695/staroblsk-u-serc-lvova
Am Ende der Reise wurden die Projektteilnehmer*innen in eine Pferdefarm der Stadt Dobropillya eingeladen. Dort standen die Pferde den Künstler*innen Modell, und die Einheimischen hatten die Gelegenheit, an den plain air Sessions teilzunehmen.

Foto Bericht: https://www.behance.net/gallery/105581179/panska-sadiba
Es war eine sehr intensive Zeit, nicht nur durch die kreative Arbeit der teilnehmenden Künstler*innen, sondern durch den intensiven Austausch mit den Einwohnern der Städte, deren Gedanken sonst weit von Kunst und Kultur entfernt sind, und die Einbeziehung dieser in den kreativen Prozess. Die Anregungen, die beide Seiten dabei erhielten, können sich sicher nachhaltig und positiv auswirken, nicht nur im Künstlerischen, sondern auch im Sozialen und Alltäglichen, dies kann man auch aus früheren Projekten beobachten.
Wir hoffen auf das baldige Ende der Pandemie, wenn wir unsere Austausch- und Reiseprojekte wieder in vollem Maße durchführen können.


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Medizinische Hilfe

Vielen herzlichen Dank für die wertvolle Spende an den Comfort Homecare Pflegedienst Berlin, Sebastian Wolter und die Pflegekräfte des Pflegeheims!
Im Oktober bekamen wir von ihnen insgesamt 60 Liter Sondennahrung, die wir in Zusammenarbeit mit dem Ukraine-Hilfe Berlin e. V. in die Ukraine versendeten, wo sie an die Krankenhäuser verteilt und bereits eingesetzt wird.

Im November bekamen wir von Comfort Homecare Pflegedienst eine weitere Spende mit 42 Liter Sondennahrung, und im Dezember weitere 40 Liter Sondennahrung, die wir im Dezember an die ukrainischen Krankenhäuser verschicken konnten.
Wir danken herzlich für die Spende!

Danksagung der Empfängerorganisation Ініціатива Е+ (www.facebook.com/helpEplus)  HIER

Fotobericht HIER


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MUSIK RETTET Onlinecamp’20

 Die Pandemie hat auch unsere Pläne durchkreuzt, so konnten wir den geplanten MUSIK RETTET Sommercamp leider nicht durchführen.

Doch wir konnten nicht untätig herumsitzen und organisierten ein Onlineprojekt, der vom 24.07 bi 14.08 2020 stattfand. Dieses Terrain war neu für uns, wir mussten nicht nur vor, sondern auch während des Projekts viel dazulernen, umorganisieren und umdenken. Aber wir nehmen, wie auch sonst, unsere Kids nicht nur als Lehrlinge, sondern auch als Berater ernst. Und am Ende war es für alle Beteiligten eine schöne Erfahrung. Trotz Entfernung und Einschränkungen sind wir und unsere Schützlinge uns näher gekommen, viel schöne Zeit miteinander verbracht, viele interessante Gespräche geführt. Und nicht zuletzt konnten wir unseren Schützlingen auch Neues beibringen können.

Unsere Treffen fanden im Zoom statt, die tägliche Organisation lief über Mails.

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Auf dem Programm standen Workshops für Theater, Poesie, Zeichnen und Malen, Video, Yoga, Fotografie, Kunsttherapie, Textilmalerei, Journalistik, Deutsch, Spaziergänge durch Berlin, Diskussionsrunden über spannende Themen wie Träume, Hobbies, Beruf und Zukunft, Reisen, Kinderrechte, Gleichberechtigung, ehrenamtliche Tätigkeit und Verwirklichung sozialer Projekte, und vieles mehr. 

An dem Projekt nahmen Jugendliche aus Maryinka, Awdijiwka, Torezk, Kurakhove, Solote, Kramatorsk und Slowjansk teil.

 

Fotobericht HIER 

 

Unser Alan leitete Sessions in Zeichnen und Malen, erklärte einige Techniken und ließ die Jugendlichen einige Porträt-Übungen machen. Gerne beantwortete er auch die vielen Fragen. Das fröhliche Zeichnen wurde auch bei den Online-Stadtführungen fortgesetzt, die Kids machten Screenshots von Orten, die ihnen besonders gefallen haben und versuchten diese nachzuzeichnen.

 

Beim Video Workshop mit dem Videograph und LGBT-Aktivist Anton ging es um die Selbstidentifikation im breitesten Sinne, und darum, wie man diese in einem kurzen Video zum Ausdruck bringt. Und als Hausaufgabe sollten die Jugendlichen innerhalb zwei Tagen mit eigenem Handy ein kurzes Video über sich selbst drehen. Hier zwei Ergebnisse, die wir öffentlich zeigen dürfen.
https://youtu.be/_7cH1FlVDnQ
https://youtu.be/SoSNyxzVvnI

Und da es Anfragen gab, führte Anton einen Workshop mit Diskussion zum Thema LGBT durch. Erfreulich war die aufgeschlossene und positive Reaktion der Jugendlichen (sie stammen ja meist aus konservativen und unaufgeklärten Familien).

 

Unsere zauberhafte Alisa führte einige Yoga-Sessions durch, brachte Atem- und Konzentrationsübungen bei, leitete Workshops in Mandala und Kunsttherapie.

 

Beim Theater-Workshop mit Eva ging es darum, wie ein Theaterstück entsteht, und über das Wesentliche des Schauspielens. 

Das Problem von Social Distance wurde gelöst, indem man sich zu einem neuartigen Experiment entschied – eine Online-Theateraufführung, bei dem jedes Zoom-Fenster zu einem Teil der Bühne wurde. Dazu ein weiteres Experiment – die Dialoge, Monologe und genaue Handlungsvorgänge wurden nicht geschrieben, es wurde lediglich eine Handlungslinie entwickelt, und die Schauspieler*innen/Charaktere sollten improvisieren.

Die Sessions begannen mit Aufwärmübungen, dann entwickelten die Kids eigene Idee für ihr Theaterstück, probten und improvisierten, dabei wechselten sie manchmal die Charaktere.

Und zum Abschuss wurde das Theaterspiel öffentlich im Livestream aufgeführt.

https://youtu.be/53mY3kcMxaQ 

 

Beim Workshop mit der Journalistin Anastasia wurde über die journalistische Ethik aufgeklärt, über die Entstehung und Techniken von Fake News und über die Überprüfungsmethoden. Als Hausaufgabe sollten die Kids einige vorgegebene Reportagen als echt bestätigen oder Fake News entlarven, ihre eigene Reportagen über vorgegebene Themen (u. A. mit vorgegebenen Meinungsbildung) schreiben, dabei entstanden sehr witzige und fantasiereiche “Zeitungsartikel”.

 

Bei unserer wunderbaren Oksana lernten die Kids ihre ersten Wörter und Sätze in Deutsch. Einige Sessions fanden während der Online-Stadtführungen statt, so konnten sich die Kids schneller die Farben, Zahlen etc. merken. Auch ein paar Kinderlieder wurden einstudiert.

 

Olena, Olga, Azad und Oleksij – das Team von Голоси Дітей/Voices of Children (eine Organisation, die sich auf Schutz und Rechte der Kinder spezialisiert) – traf sich mit unseren Schützlingen und sprach über ihre Rechte und Pflichten gegenüber der Erwachsenen, über die Problematik der Gewalt und Unterdrückung, über den Mut, die Gewalt und Erniedrigungen zu erkennen und nicht zu verschweigen, über die Lösungsmöglichkeiten.

Dieses Thema erschien uns sehr wichtig, denn das Problem der Kriegskinder ist oft nicht nur der Krieg, sondern auch soziale Probleme, häusliche Gewalt, Einschüchterung, Unterdrückung des Individuums und die schlichte Vernachlässigung, die u. a. ein Krieg mit sich bringen kann.

Besonders erfreulich war zuzusehen, wie reif und erwachsen unsere Kids mitdiskutieren, wie offen und herzlich sie reagieren, wenn sie die Unterstützung der Erwachsenen spüren.

Später leitete Olga eine Diskussion zum Thema Tierschutz und beriet die Kids, wie man konkret den Straßen- und Heimtieren helfen könnte.

Oleksij machte eine spannende Online-Stadttour durch Magdeburg. Und da er selbst als Fotograf tätig ist, besprach er mit den Kindern interessante und ungewöhnliche Ideen für Fotografie.

 

Bei den Poesie-Sessions mit der Lyrikerin Nadiiia gab es zum Aufwärmen einige Gedichte und Songs, bei denen man die Reimen heraushören sollte. Dann übte man sich in Reime finden. Dann besprach man das Thema des zukünftigen gemeinsamen Gedichts. Jeder schlug seine Zeilen und Reimen dazu, man diskutierte über die Reihenfolge der Strophen. Am Schluss ergab sich ein lustiges längeres Gedicht über die Erlebnisse während des Onlinecamps.

 

Unsere Kids hatten auch die Gelegenheit, als Mentoren aufzutreten, Workshops zu leiten und Diskussionen zu moderieren.

Unsere jüngste Mentorin, Alisa aus Maryinka, entwickelte selbst die Choreografie und brachte einen Tanz bei.

Unter der Leitung unserer ehemaligen Schützlinge Rusya aus Maryinka und Zhenia aus Awdijiwka entwickelten die Kids ihre eigenen Ideen für ein Fotoshooting und veranstalteten jeweils in ihren Orten eine Fotosession.

Unsere Sonja aus Awdijiwka moderierte einige Diskussionsrunden.

Die 16-jährige Lera aus Maryinka war neu beim MUSIK RETTET. Sie fand die Idee, einen Workshop selbst zu leiten, sehr attraktiv, so leitete sie gerne einen Workshop in Textilmalerei.

 

 

Es war eine wunderschöne Zeit, trotz Entfernung und Beschränkungen!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen unseren Spendern und Unterstützern, bei allen freiwilligen Mentor*innen! Herzlichen Dank an die Organisation Голоси Дітей/Voices of Children für die Kooperation mit unserem Projekt.

 

Und zum Schluss das gemeinsame Gedicht – Resultat aus dem Poesie-Workshop:

 

 

Вірш про табір 2020 в онлайн-форматі

 

*

Одного разу підключились

До табору, але онлайн.

У Зумі разом всі зустрілись,

Поповнили собі “Білайн”

І запаслися інтернетом,

Щоб вистачило до кінця.

Пароль залишиться секретом

Лише між нами тридцятьма.

*

Вже в перший день було багато,

Хто на знайомство поспішав:

По табору – у кожну хату,

Онлайн кордони – не межа!

Хоч і на відстані великій,

Та все ж бо поруч з усіма.

У нас не злипнуться повіки -

Ми підключились недарма!

*

Для нас воркшопи готували,

Щоб в таборі не нудьгували,

Ми танцювали і співали,

І кожен день тут був цікавим!

*

Нам Руся казку розказала,

Затамували подих всі.

А потім в Зум приїхав Алан,

Аби навчити всіх красі.

*

Пройшлися по берлінським “штрассе”,

Було будівель досхочу,

Екскурсії цікаві й класні,

Погода добра, без дощу.

Будівлі потім малювали

Та Аланові відправляли.

*

Німецьку мову вчили вправно

З Оксаною: де ліво-право,

Відмінювання дієслів,

Щоб кожен щось сказати вмів.

Бо ж як в Берліні розмовляти,

Якщо в країні іноземній

Тобі потрібно щось спитати?

*

Усі вставали спозаранку,

Бажали смачного сніданку

Та в позу “гопніка” сідали -

І так всі разом розважались.

Метелик, кішка і собака -

Це не контактний зоопарк,

Це пози задля рівноваги.

Ми з йогою стаємо “штарк”.

*

Ми навіть зранку танцювали,

Та Зум був часто проти нас.

Всі кроки в ритмі рахували,

І з нами танцював Донбас!

*

Народить панда кошенятко, -

Говорить баба Зіна всім.

Але це знають і малятка:

Фільтруйте джерело новин.

*

Ролями інколи мінялись,

Та ментори у нас навчались.

По фотографії проекти

Ми втілювали у життя.

Яскраві будували плани

На наше світле майбуття.

Екологічні всі аспекти

Ми записали у конспекти.

*

Нам вітер віє у волосся:

На камері – неначе кліп.

І в спілкуванні нам вдалося

Обрати шлях майбутніх мрій.

*

Щоб вдома ми не сумували,

Воркшопи ми застосували

До нашого життя щодня.

Ми вчились долі посміхатись

Та креативно виражатись

В віршах, малюнках і піснях.

*

Ми театрально розминались -

Обличчя буде молодим,

А ще й виставу починали.

В театрі місце є усім!

*

Хоча було все не в реалі -

Та вийшло все онлайн не гірш.

І поетично написали

Всі разом цей чудовий вірш.

 


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Kunstprojekt in Awdijiwka August 2020

Im August fand in Avdiyivka “Краєвиди рідного міста//Landschaften der Heimatstadt” – ein online+offline Kunstprojekt statt. Unser Alan Meyer war einer der Mentoren – von Berlin aus, Dank der Internetvebindung.

Und so sah es in diesen Tagen in Avdiyivka aus:
Video HIER mit Alan in der langen Leitung bei 0:25

 

Bericht von UNHCR Ukraine HIER

 

Herzlichen Dank an UNHCR Ukraine – Aгентство ООН у справах біженців в Україні für die Unterstützung des Projekts!
Und herzlichen Dank an Громадська організація міста Авдіївка “Сила ідей” /”Kraft der Ideen” – für ihre Ideen und ihre Kraft


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ARTdespite 2020 / Die Ausstellung

Vom 29 Januar bis 29 Februar 2020 fand wieder unsere Ausstellung ARTdespite statt. Sie fand in Räumlichkeiten und mit Unterstützung des Saitenflügel-Konzertsaals im Künstlerhof statt.

Im Rahmen der Ausstellung präsentierten wir stolz die Ergebnisse aus fast fünf Jahren des Projekts MUSIK RETTET – die Arbeiten unserer Schützlinge – Zeichnungen, Gemälde, Grafiken, Fotografie und Handarbeit. Zumindest für uns sind diese Arbeiten nicht einfach “Kinderarbeiten”, sondern vollwertige Kunstwerke.

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Info zu der Ausstellung und Kunstwerken HIER 

Fotobericht aus der Ausstellung HIER 

 

Während der Ausstellung gab es etliche Veranstaltungen. Unter anderem wollten wir den Besucher*innen die Gelegenheit geben, über die Einzelheiten des Projekts MUSIK RETTET  mehr zu erfahren und die Aktivist*innen hinter dem Projekt persönlich kennenzulernen.

Am 29. Januar eröffneten wir die Ausstellung mit einem Konzert, bei dem Michiko Lena Feuerlein, Kosuke Yoshikawa, Ferdinand Ries (Violine) sowie Studierende der Feuerlein Geigenakademie musikalisch mitwirkten.

Am 31. Januar fand das Kammerkonzert “Auf den Flügeln der Sehnsucht” mit Marina Bondas (Violine) und Olga Monakh (Klavier) statt.

Am 06. Februar leitete unser Künstler Alan Meyer einen Zeichenworkshop für Anfänger und Fortgeschrittene. Musiker mit Instrumenten standen Modell.

Am 07. Februar fand die lyrisch-musikalische Performance “twoheARTs” statt, mit der Lyrikerin Nadiiia und Geigerin Marina Bondas

Am 09. Februar trat bei uns die wunderbahre Musikerin Ganna Gryniva mit ihrer „Space Folklore“ – Vocal solo performance auf.

Und schließlich am 29. Februar fand die Finissage mit einem Konzert und einer kleinen Auktion statt. Bei dem Konzert traten Studierende und Schüler der Feuerlein Geigenakademie auf, mit Yannick Wirner am Klavier.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Mitwirkenden für ihren künstlerischen Beitrag!

 

 

Ein weiteres Ziel der Ausstellung war, Spenden für unsere anstehenden Projekte zu sammeln. Es wurden einige Bilder, Grafiken und Fotos verkauft, der Gesamterlös kommt dem Projekt MUSIK RETTET zugute. Unsere Spendenkasse freute sich auf insgesamt 1123 €, weitere Spenden und Erlös aus dem Bilderverkauf kam auf unser Spendenkonto nach der Ausstellung.

 

Und nicht zuletzt bedeutete der Erfolg der Ausstellung eine große Anerkennung für unsere Schützlinge. Diese Anerkennung trägt ihrer Stärkung und Selbstwertgefühl bei.

 

Wir bedanken uns beim Saitenflügel-Konzertsaal im Künstlerhof, bei Michiko Feuerlein und Yannick Wirner für die wunderbare Ausstellungsmöglichkeit und eine warme Aufnahme! Wir bedanken uns bei den talentierten jungen Musiker*innen der Feuerlein Geigenakademie sowie bei den erwachsenen Künstler*innen für ihren musikalischen Beitrag.

 

Herzlichen Dank an alle unsere Besucher*innen und alle unsere Unterstützer*innen!

 

Herzlichen Dank an die Botschaft der Ukraine in Bundesrepublik Deutschland für die freundliche Unterstützung!

 


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Jahresbericht 2019

Liebe Freunde,

Wir wünschen Ihnen allen frohe Weihnachten, Happy Chanukka und ein schönes und gesundes neues Jahr!

Das Jahr 2019 ist bald zu Ende. Es ist Zeit, Bilanz zu ziehen.

Als Erstes möchten wir uns bei all denjenigen bedanken, die uns unterstützen! Unsere Erfolge haben wir auch Ihnen zu verdanken. Zusammen mit Ihnen konnten wir ein bisschen Glück, Frieden und bessere Zukunft schenken.

 

Was wir in diesem Jahr geschafft haben:

 

1. MUSIK RETTET an der Frontline:

Zum Jahreswechsel und im März 2019 reiste Marina für zwei Wochen in die Kriegsgebiete und arbeitete mit Schulklassen in Awdijiwka, Maryinka und Solote. Diesmal nicht alleine- zusammen mit den jungen Aktivist*innen aus Maryinka entwickelten sie ein spannendes Programm und veranstalteten Workshops mit Musik, Theater, Gemeinschaftsspielen und Fotoshootings.

Bericht Dezember’18- Januar’19 HIER

Bericht März’19 HIER

Reportage HIER

Im September reiste unsere Fotografin Mascha nach Maryinka und Awdijiwka, besuchte unsere Sommercamp-Schützlinge, leitete Fotoshootings und künstlerische Workshops. Die Ergebnisse der Workshops wurden bei der Ausstellung im Rahmen des Kunstprojekts Diffusion ausgestellt.

Bericht HIER

 

2. ARTdespite:

Im Februar organisierten wir eine Ausstellung und Veranstaltungsreihe im Musiksalon Piano Insel in Berlin. Im Rahmen der Ausstellung präsentieren wir die Kunstwerke unserer Schützlinge. Unsere Besucher hatten die Gelegenheit, Kunstschaffende und Aktivist*innen des Projekts MUSIK RETTET näher kennenzulernen.

ARTdespite Infos HIER

Bericht HIER

 

3. Kids for Kids Ferienprogramm:

Im Februar 2019 luden wir drei junge Aktivist*innen und unsere ehemaligen Sommercamp-Schützlinge nach Berlin ein. Im Rahmen unserer Ausstellung ARTdespite leiteten sie gemeinsam mit uns ein spannendes Ferienprogramm für Berliner Kinder – Spiele, Theaterworkshops und Produktion eines Animationmovies.

Bericht HIER

Animationmovie HIER

 

4. MUSIK RETTET Sommercamp19:

Im Juli und August 2019 wurden wieder 2 Gruppen je 20 Kinder und Jugendliche im KiEZ Inselparadies empfangen.

Bericht HIER

 

5. MUSIK RETTET Gastfamilien:

Im Frühjahr besuchte die junge Pianistin Marina (aus dem Sommercamp’18) Berlin. Sie genoss ein reiches Kulturprogramm mit Museums- und Konzertbesuchen, sowie Unterricht bei renommierter Berliner Pianistin Olga Monakh.

Bericht HIER

Unsere Rusya aus Maryinka wurde im Sommer von einer Berliner Fotografin entdeckt und zu einem zweimonatigen Praktikum im Fotostudio eingeladen.

Fotobericht folgt in Kürze.

 

Was uns dieses Jahr am meisten gefreut hat:

 

MUSIK RETTET trägt seine Früchte und inspiriert immer mehr Menschen und Projekte.

Immer mehr MUSIK RETTET Schützlinge werden zu aktiven Teilnehmer unseres Projekts oder werden sozial und künstlerisch aktiv in ihren Heimatorten.

Die Aktivist*innen der Stadt Awdijiwka (unter Ihnen unsere Schützlinge und ihre Familien) veranstalteten im Frühjahr 2019 wieder das große Festival Awdijiwka FM organisieren immer weitere kulturelle Veranstaltungen und lassen dadurch die Frontstadt aufleben. Im Dezember eröffneten sie eine Kulturplattform.

Weitere Infos HIER

 

Das internationale Kunstprojekt Diffusion breitet sich immer weiter auf die ostukrainischen Gebiete aus, diesjährige Diffusion Art Residence fand u. a. in Mariupol statt. Immer mehr Kunstschaffende aus Europa und aller Welt beteiligen sich am Projekt.

Bericht HIER

 

Unser Vorsatz für das kommende Jahr:

 

Im Sommer 2020 möchten wir wieder Kinder und Jugendliche aus den Kriegsgebieten zu unserem Sommercamp im KiEZ Inselparadies einladen.

Wir möchten weiterhin in die Kriegsgebiete reisen und kulturelle Projekte veranstalten.

Wir möchten weitere Austauschprojekte mit ukrainischen Jugendlichen in Deutschland auf die Beine stellen und durchführen.

Wir möchten weitere ARTdespite Ausstellungen mit Kunstwerken unserer Schützlinge organisieren. Eine Ausstellung ist bereits geplant – vom 29.01.20 bis 29.02.20 im Saitenflügel-Konzertsaal im Künstlerhof (Alt Lietzow 12, Berlin). Wir hoffen auf weitere Ausstellungen deutschlandweit.

Wir möchten mehr Menschen zu Kultur- und Austauschprojekten mit ukrainischen Jugendlichen in Deutschland und in der Ostukraine inspirieren.

Wir haben viele Ideen und brauchen weiterhin Ihre Unterstützung.

Wir danken herzlich für die Unterstützung im 2019 an:
Kinderhilfswerk ChildFund Deutschland (unser Projektpartner und Förderer im 2019)

Ukraine-Hilfe Berlin e.V., Education-Projekt des Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB), KiEZ Inselparadies Petzow (unsere ständige Partner)

Botschaft der Ukraine in Bundesrepublik Deutschland, Deutsch-Ukrainisches Forum e.V., Art-Cafe Osbili, Tech ReUse Verein, AG Ukraine-Chemnitz-Europa e.V., Theatre of Displaced People, Rotary Club Hannover-Leinenschloss, Rotary Club Salzgitter Wolfenbüttel, Rotary Werder Havel, Lionsclub Potsdam, Lionsclub Lübben, SKS Steuerberatung Dresden, das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V., Die Linke, Lions Club Karlsruhe-Baden, Rotary Club Herzberg-Elsterland, Spree & Havelschiffahrt – Reederei Grimm & Lindecke, Filmpark Babelsberg, Klara Geywitz, Stadtverwaltung Lwiw und Наталія Кузяк, Ініціатива Е+ und Ірина Савченко, Олена Лебідь, Busunternehmen Юрій Іванюк. Перевезення & Андрій Іванюк

sowie zahlreiche private Spender und Unterstützer!

Дяуємо всім за підтримку!


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MUSIK RETTET an der Frontlinie September’19

Im September reiste unsere Fotografin Maria Fuchs nach Maryinka und Awdijiwka, besuchte unsere Sommercamp-Schützlinge, leitete Fotoshootings und künstlerische Workshops.

Die Ergebnisse der Workshops wurden bei der Ausstellung im Rahmen des Kunstprojekt Diffusion ausgestellt.

Fotobericht HIER

Weitere Fotos folgen in Kürze


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MUSIK RETTET Sommercamp’19 // Bericht

Liebe Freunde,

Unser MUSIK RETTET Sommercamp ist in jeder Hinsicht erfolgreich verlaufen.
Herzlichen Dank an alle, die uns unterstützt und dieses Projekt ermöglicht haben!

Eindrücke in Fotos:

Fotoalbum Juli’19 HIER

Fotoalbum August’19 HIER

Weitere Fotoalbums folgen in Kürze

Video Playlist HIER

Ausführlicher Bericht PDF HIER

 

Herzlichen Dank für die Fotos an unsere Mentorin und Fotografin Maria Fuchs!

 

MUSIK RETTET ist ein Projekt von Heart for Ukraine in Kooperation mit Ukraine-Hilfe Berlin e.V., Education-Projekt des Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB)KiEZ Inselparadies Petzow.
Unser Projektpartner und Förderer im 2019 ist Kinderhilfswerk ChildFund Deutschland.

Mit freundlicher Unterstützung von Botschaft der Ukraine in Bundesrepublik Deutschland, Deutsch-Ukrainisches Forum e.V., Tech ReUse Verein, AG Ukraine-Chemnitz-Europa e.V., Art-Cafe Osbili, Theatre of Displaced People, Rotary Club Hannover-Leinenschloss, Rotary Club Salzgitter Wolfenbüttel, Rotary Werder Havel, Lionsclub Potsdam, Lionsclub Lübben, SKS Steuerberatung Dresden, das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V., Die Linke, Lions Club Karlsruhe-Baden, Rotary Club Herzberg-Elsterland, Spree & Havelschiffahrt – Reederei Grimm & Lindecke, Filmpark Babelsberg, Klara Geywitz, Stadtverwaltung Lwiw und Наталія Кузяк, Ініціатива Е+ und Ірина Савченко, Олена Лебідь, Busunternehmen Юрій Іванюк. Перевезення & Андрій Іванюк

Herzlichen Dank an alle Spender und Unterstützer 

 

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Bitte unterstützen Sie uns weiter, damit wir unser Projekt fortführen können.

 

Spendenkonto:

Ukraine Hilfe Berlin

IBAN: DE68 8306 5408 0104 872215

BIC: GENO DE F1 SLR

Betreff: MUSIK RETTET

 

PayPal: ukraine.hilfe@gmail.com

 


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Diffusions // internationales Kunstprojekt im Kriegsgebiet

Anfang Juni 2019 reiste Alan Meyer wieder nach Mariupol, die südukrainische Stadt an der Frontlinie. Dies war bereits der zweite Besuch des Malers in der südukrainischen Hafenstadt, die ihm sehr gefallen hat. Bei seinem ersten Besuch im Februar brachte Alan die Bilder der Ausstellung, die im Rahmen des Projekts „Diffusions“ entstanden sind, nach Mariupol mit. Bereits in diesem Winter plante er seine nächste Reise, um an der Ausstellung von Olena Ukraintseva teilzunehmen, die mit der Unterstützung von einer zivilgesellschaftlichen Organisation „Liga der freien Malern ARS ALTERA“ organisiert wurde. Die Ausstellung verlief in den Räumen eines der größten Einkaufszentrums von Mariupol „Port city“ und fand eine große und positive Resonanz in den Medien und unter den Besuchern.

Fotobericht HIER

Alan nahm nicht nur an der Ausstellung teil, sondern führte auch Workshops zum Malen von Stadtlandschaften durch. Die Künstler sowie die Kunstliebhaber aus Mariupol arbeiteten zusammen mit Alan an unterschiedlichsten Orten der Stadt: im touristischen Zentrum, in Industrie- und Hafenbezirken, auf grünen Landschaften und in ruhigen Wohngebieten. Basierend auf seiner Erfahrung als Gründer vom Projekt Diffusions sieht Alan in den plein airs in den Städten einer der effektivsten Methoden, die moderne Kunst zu popularisieren.

Fotobericht HIER

Die Museum-Plattform «Vezha» («Turm»), die in einem ehemaligen Feuerwehr-Turm sich befindet, war als Ort für Alans Workshop zur Porträt-Kunst ausgesucht

Fotoberichte:
https://www.behance.net/gallery/83306075/Vezha-Mariupol-Alan-Meyer-Meisterklasse
https://www.facebook.com/vezhacreativespace
https://mariupolrada.gov.ua/en/media/vezha-creative-space

Einer der aktivsten Teilnehmern von plein air war Zugrait Novikova, eine Aussiedlerin von Avdijivka. Dank ihrer Liebe zur Kunst und ihrer technischen Unterstützung herrste beim plein air eine inspirierende und wohltuhende Stimmung. Als letzter Ort für plein air dienten die Ruinen der alten Synagoge, die während des zweiten Weltkriegs zum teil zerstört wurde und nach dem Krieg als Lager funktionierte. Eine typische für die Sowjetzeiten Vernachlässigung führte zum Absturz des Dachs der Synagoge in der Mitte der 90er des letzten Jahrhunderts. In dem Zustand, der an das römische Kolosseum erinnert und mit dem Risiko der weiteren Zerstörung, befindet sich die Synagoge zurzeit. Zusammen mit der jüdischen und Künstlergemeinschaft plant Alan im Rahmen des Projekts Diffusions im September eine Ausstellung unter freiem Himmel auf den Ruinen der Synagoge durchzuführen. Der ausgesuchte, untypische für die Ausstellung Standort verfolgt das Ziel, die Aufmerksamkeit der Gesellschaft auf die Notwendigkeit der Bewahrung dieses geschichtlichen Gebäudes zu lenken. Eine ähnliche Aktion mit der Synagoge in der Oranienburger Straße in Berlin war erfolgreich.
Alan sucht nach den Künstlern und Mäzenaten mit dem Interesse, die Ausstellung zu unterstützen, die vielleicht das Leben der Mariupoler Synagoge retten könnte.

Fotobericht HIER

Die Teilnehmerin des Projekts Diffusions Olena Klochko führte in Mariupol einen Workshop zur ausgedruckten Malerei. Der Workshop fand in dem Hof DK „Molodizhnyj“ („Jugend“) statt, der die Stadtverwaltung zur Verfügung stellte.

Fotobericht HIER

Wir wollen noch mal uns herzlich bei DK „Molodizhnyj“, creative space „Vezha“, Mariupol TV (MTV) für die Informationsunterstützung, die Plattform ТЮ, die Kulturabteilung des Stadtrats von Mariupol, insbesondere Diana Trima und Alina Kozyzku, Culture Bridges, dem Mariupoler Photograph Stanislav Ivanov und Lehrerin Tatiana Molokhovu bedanken.

Die Teilnehmer der Ausstellung PostMost: Olena Ukrainzeva, Hanna Tokarenko, Anna Apelt-Matvijchuk, Anastasia Shyshkina, Borys Dovhaniuk, Oleksandr Malakhovskyj, Kateryna Karben-Fortun, Volodymyr Yaskiv, Roman Safronov, Inna Abramova, Olena Klochko

https://www.behance.net/gallery/82089023/malahovskij-aleksandr
https://www.behance.net/gallery/81955507/PostMost
https://www.behance.net/gallery/81898331/Katerina-Karaben-Fortun
https://www.behance.net/gallery/81834207/Anna-Apelt
https://www.behance.net/gallery/76397223/Elena-Ukrainceva
https://www.behance.net/gallery/76322659/anny-torkaenkoAnna-Torkaenko
https://www.behance.net/gallery/70279845/Inna-Abramova
https://www.behance.net/gallery/70279079/elena(olena)klochkoå


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Ukraine Hilfe Berlin
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